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Gedanken und Geschichten von Mr. Aburrido und Nama

Kategorie: alte Geschichten

Blutuntersuchung und 2 Wochen warten ….

 

HIV durch B. mit ihren 5 Kindern? 

Eines Tages Anfang 2004 sass ich nach getaner Arbeit bei M.B. im Haus in Playa Honda. Wir waren gemütlich beim Kaffee, als wir plötzlich mit dem Gesprächsthema bei B., einer Frau aus Deutschland, gelandet sind.

Diese Frau B. hatte in der Nähe von Nürnberg ihre 5 Kinder beim Vater allein gelassen, während sie sich monatelang mit allen erdenklichen Männern auf Lanzarote vergnügte.   
M.B. fragte mich im Verlauf des Gesprächs, ob ich bei ihrer Chefin im Kaffee vorbei gehen wollte, um ihr neue Visitenkarten zu organisieren.

Ich erinnerte mich daran, dass in diesem Café diese B.,  die ich Anfang 1998 für mehrere Wochen kennen gelernt und erlebt hatte, arbeitete. Durch sie bekam ich damals richtig große andere Probleme, an die ich mich überhaupt nicht gerne erinnerte.

Mein damaliger Hausbesitzer und Vermieter  P.H. war total verknallt in sie. Sie aber wollte von ihm nichts wissen und war hinter mir her, womit ich aber nichts anfangen konnte.

Deshalb erklärte ich M.B. dass ich dieser Frau besser nicht direkt begegnen wollte.

M.B. wollte meine Bedenken beruhigen und meinte, dass diese B. da ja nicht mehr arbeiten würde.

Es hätte sich bei ihr heraus gestellt, dass sie wohl HIV positiv war und sie wäre nach Deutschland zurückgegangen.

Sie hatte sich wohl bei ihrem Freund angesteckt, der ja schon 3 Jahre zuvor gestorben war. Diesen HIV infizierten Freund hat sie damals zumindest einmal mit mir betrogen.  Schlagartig wurde mir abwechselnd eiskalt und heiß.

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20.10.2018 Lebendig begraben

Lebendig begraben

Original vom 10.02.2008, 15:41

Nachdem ich vor 12 Jahren genau im März 1996 Deutschland verließ, wurde mein Leben noch anonymer. Eine Therapie die mir helfen sollte, meine Schüchternheit in den Griff zu bekommen, habe ich abgebrochen vor ca. 20 Jahren , nachdem der homosexuelle Therapeut sich leider in mich verliebt hatte ….

Mein Leben besteht von Anfang an praktisch nur aus Ängsten, Frustration und als höchstes Gefühl Langeweile, da es nichts gibt, was ich wirklich möchte. Alleine schon nur für das Äussern eines Wunsches wurde ich bestraft wie irre.

Früher gab es manchmal zumindest noch kurze Highlights, die ich dann auch sehr genossen habe. Andere hatten aber dann plötzlich, wenn ich nicht total im Keller und einmal gut gelaunt war, ein Problem damit, da sie mich ja nur deprimiert kannten und sonst auf mich herab schauen konnten.
Ich habe mich irgendwann an diese Apathie und Traurigkeit gewöhnt. So lange ich denken kann, leide ich unter der Angst, mich vor Anderen zu blamieren. Das ging bereits im Kindergarten los. Meine Eltern waren total abartig und gestört. Das war mir bewusst und klar, bevor ich überhaupt lesen und schreiben konnte.
Meine Mutter war tot-unglücklich über meine Geburt und hat mich dafür verantwortlich gemacht, so einen Deppen wie meinen Vater, wie sie ihn nannte, geheiratet haben zu müssen.

Bis sie, als ich 14 Jahre alt war, wegen eines Gehirnschlages mit 39 Jahren starb, gab es kein einziges nettes Wort von ihr, bzw. nur Schläge und Demütigungen für mich.

Sie hat mich den ganzen Tag überwacht, mir nicht die kleinste Freude gegönnt und niemals hätte oder habe ich etwas geschenkt bekommen, was ich mir wirklich einmal gewünscht hätte.
Statt dessen hat sie mir ständig gesagt, was ich alles noch zu tun hätte, damit ich auch einmal etwas Schönes verdient hätte. Dazu kam noch, wenn ich doch bloß ein Mädchen geworden wäre, sagte sie – die wären wenigstens noch zu etwas zu gebrauchen gewesen.

Ich sollte einfach immer noch braver sein. Sie war mit absolut nichts zufrieden.
Sie wollte mich dafür bestrafen, dass ich geboren wurde und ihr damit ihr Leben „zerstört“ habe.

Jahrelang habe ich erfolglos versucht, sie wenigstens einmal freundlich zu stimmen.
Es ist mir leider bis zu ihrem Tod praktisch direkt vor meinen Augen, niemals gelungen, auch nur ein einziges Mal von ihr gelobt zu werden.

Von meinen Mitschülern wurde ich dafür auch noch geärgert ausgelacht, weil ich unter solch einem Terror zuhause, leben musste. Als ob die Folter zuhause nicht gereicht hätte.

Ich wurde ständig gedemütigt. Wann immer ihr irgend eine Kleinigkeit nicht gepasst hat oder ihr einfach danach war, hat sie mich beleidigt oder geschlagen.

Wie viele Kochlöffel sie an meinem Hintern abgeschlagen hat, weiß ich nicht mehr. Mit der Zeit hatte ich mich ganz gut an den körperlichen Schmerz gewöhnt. Das ist auch der Grund, weshalb ich später mit „streicheln“ nichts mehr anfangen konnte, was meine Freundinnen sehr irritierte, da ich es nicht mehr spüre und es mich irgendwie nur langweilt.

Als meine Mutter irgendwann den Handbesen für die fast täglichen Schläge benutzte, der nicht an mir kaputt zu schlagen war, hatte ich einerseits Angst und gleichzeitig Hoffnung, dass sie mich irgendwann einmal so verletzt, dass ich ins daran sterben könnte, oder ins Krankenhaus müsste.

Allerdings hatte ich fast mehr Angst davor, wenn ich jemandem erzähle, was sie mit mir macht und sie dafür doch nicht ins Gefängnis kommt….

Ständig sollte ich mich laut Ansprache meiner kranken Eltern für irgend etwas schämen.
– Für meine Zeugnisse, welches leider nicht nur aus „Einsen und Zweien“ bestand, aber unter den erlebten Umständen bestimmt nicht schlecht war.
– für meine Erscheinung, die aber nie wirklich auffällig daneben war, außer dass meine Eltern zu arm waren die coolen Klamotten, welche auch schon in den 70 er Jahren in der Schule bei anderen wichtig waren, um „in“ zu sein, kaufen zu können ….
– bis heute habe ich mir ein attraktives Aussehen bewahrt, habe eine Figur, wie ein 20 Jähriger (1,83m & 67 kg) und wirke wohl ziemlich attraktiv, für das ich eigentlich dankbar sein müsste, mich aber dennoch ständig irgendwie schäme.
Eigentlich hatte ich mich früher aber für mein armseliges Elternhaus geschämt und so gut es ging verhindert, das jemand erfährt, wie peinlich und krank meine Eltern waren.

Das Dorf im Schwarzwald in dem ich aufwuchs war für mich eine reine Ansammlung feiger und kranker Menschen, welche teilweise noch heute völlig hinter dem Mond „leben“, es aber nicht merken und relativ zufrieden sind.

Ich wollte z.B. als Kind möglichst nicht zu Geburtstagen eingeladen werden, selbst niemanden einladen müssen und auch niemanden sonst um mich, der nebenbei beobachten könnte, wie armselig und traurig ich leben musste.

Lange Zeit hoffte ich und betete dafür es eines Tages Alles auch so gut zu haben, wie andere. 

Aber Nachts konnte ich auch oft stunden lang nicht schlafen und habe darum gebetet, dass entweder ich, oder diese „Hexe“ endlich verschwindet.
Sie hat oft den ganzen Tag mit nachbarschaftlichem Tratsch verbracht und wenn mein Vater, abends um 5 von seinem Hilfsarbeiterjob kam, hatte sie meistens ein schlechtes Gewissen und hat ihm Geschichten erzählt, weshalb sie wieder, wegen Ärger mit mir, so schlimme Kopfschmerzen hätte.
Manchmal hat sie ihn in ihrer Wut, so weit motiviert, das er mich so schlimm geschlagen hat, dass ich dachte, ich hätte keinen einzigen heilen Knochen mehr im Leib. Noch heute kann ich die dumpfen Schläge innerlich hören und spüren.

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20.10.2018 Hans im Glück auf Lanzarote

Hans im Glück auf Lanzarote

Die Geschichte beginnt im Jahre 1995. Damals hatte ich meine gut bezahlte Arbeit als Schichtführer in der Schweiz verloren, nachdem ich monatelanges Mobbing ertragen musste und seelisch dadurch sehr angeschlagen war. Auslöser meines richtigen Durcheinanders war das Ende der Beziehung zu der bisher größten Liebe meines Lebens. Zuvor hatte ich 2 Eigentumswohnungen gekauft die sich durch die, durch die Finanzierung errechnete Steuerersparnis plus eines stattlichen Eigenkapitals und Miete praktisch fast selbst abbezahlen sollten.

Durch einen Zufall lernte ich kurz darauf einen Mann ( A. )  in meinem Alter kennen bei dem ich als selbstständiger Kurierfahrer arbeiten und laut seiner Aussage gutes Geld verdienen konnte. Ebenso arbeitete eine Sekretärin für ihn, in die er selbst hoffnungslos verliebt war, die aber außer ihrer Arbeit, nichts von Ihm wissen wollte. A. hatte ziemliches Übergewicht und war sonst auch sehr ungepflegt. Nach einiger Zeit eröffnete sie mir, das sie gerne mit mir zusammen wäre, aber leider war sie nicht mein Typ und außerdem hatte ich meine Exfreundin längst nicht vergessen.

Im zweiten Monat als Kurierfahrer fuhr ich mit meinem eigenen Auto über 17.000 Km und baute beim ersten Glatteis auch noch einen Unfall, wobei das Auto, ein schöner, gelber BMW leider auch noch zerstört wurde.

Von da an fuhr ich die Touren mit dem Auto des Kurierdienstchefs, welches er damals noch monatlich abbezahlte.

Kurz vor Ende des Monats November 1995 ging er plötzlich nach Italien, um seiner logisch klingenden Aussage nach, Geld auf das Haus seiner Eltern aufzunehmen. Damit würden wir einen Transporter finanzieren, um lukrativere, weitläufigere Europatouren damit fahren zu können.

Er kam aber nicht mehr wieder und verschwand für immer. Inklusive meines bis dahin erarbeiteten Lohnes, den ich natürlich auch abschreiben konnte. Damit stand ich und die Sekretärin anfangs des Monat völlig ohne alles da und meine Verpflichtungen schienen mich aufzufressen.

Von einem Bekannten, der ein kleines Autohaus mit Werkstatt besaß, bekam ich einen alten BMW, damit ich etwas zum fahren hatte, den ich abbezahlen sollte, wie ich konnte.

Dort lernte ich T. kennen, der mir den Vorschlag unterbreitete, das ich durch die telefonische Erinnerung säumiger Schuldner des Autohauses Geld verdienen könnte, in dem ich einen prozentualen Anteil erhalten würde. Da ich immer sehr schüchtern war fiel mir die Telefoniererei nicht leicht, aber die angerufenen Leute waren meistens freundlich und ich verdiente dabei gutes Geld.

Nach ein paar Tagen bat mich dieser T.  der das Büro des Autohauses leitete um einen Gefallen für den ich DM 200,- erhalten sollte. Ich sollte dafür einen Treuetest mit seiner Freundin durchführen. Den dafür nötigen Vorwand lieferte er mir in allen Einzelheiten, so das es auch für mich als schüchternen Menschen machbar war. So stand ich dann mit zitternden Knien vor der Türe der Frau und klingelte. Weiterlesen