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Gedanken und Geschichten von Mr. Aburrido und Nama

Kategorie: Gedanken (Seite 1 von 2)

Süchtig nach Alleinsein?

Kann man wirklich süchtig nach Alleinsein sein?

Allein zu sein ist gefährlich.  Es macht süchtig.

Wenn man einmal selbst erfahren hat, wie ungestört friedlich dann alles ist, will man sich viel weniger mit Menschen umgeben.


 zu https://www.facebook.com/HigherPerspective/videos/2017880391591536/

Welche Vorteile es hat, wenn man seine Zeit alleine verbringt, kann man nur erfahren, wenn man die Angst alleine zu sein, zufällig  oder gezwungenermaßen überwunden hat.

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Blutuntersuchung und 2 Wochen warten ….

 

HIV durch B. mit ihren 5 Kindern? 

Eines Tages Anfang 2004 sass ich nach getaner Arbeit bei M.B. im Haus in Playa Honda. Wir waren gemütlich beim Kaffee, als wir plötzlich mit dem Gesprächsthema bei B., einer Frau aus Deutschland, gelandet sind.

Diese Frau B. hatte in der Nähe von Nürnberg ihre 5 Kinder beim Vater allein gelassen, während sie sich monatelang mit allen erdenklichen Männern auf Lanzarote vergnügte.   
M.B. fragte mich im Verlauf des Gesprächs, ob ich bei ihrer Chefin im Kaffee vorbei gehen wollte, um ihr neue Visitenkarten zu organisieren.

Ich erinnerte mich daran, dass in diesem Café diese B.,  die ich Anfang 1998 für mehrere Wochen kennen gelernt und erlebt hatte, arbeitete. Durch sie bekam ich damals richtig große andere Probleme, an die ich mich überhaupt nicht gerne erinnerte.

Mein damaliger Hausbesitzer und Vermieter  P.H. war total verknallt in sie. Sie aber wollte von ihm nichts wissen und war hinter mir her, womit ich aber nichts anfangen konnte.

Deshalb erklärte ich M.B. dass ich dieser Frau besser nicht direkt begegnen wollte.

M.B. wollte meine Bedenken beruhigen und meinte, dass diese B. da ja nicht mehr arbeiten würde.

Es hätte sich bei ihr heraus gestellt, dass sie wohl HIV positiv war und sie wäre nach Deutschland zurückgegangen.

Sie hatte sich wohl bei ihrem Freund angesteckt, der ja schon 3 Jahre zuvor gestorben war. Diesen HIV infizierten Freund hat sie damals zumindest einmal mit mir betrogen.  Schlagartig wurde mir abwechselnd eiskalt und heiß.

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20.10.2018 Lebendig begraben

Lebendig begraben

Original vom 10.02.2008, 15:41

Nachdem ich vor 12 Jahren genau im März 1996 Deutschland verließ, wurde mein Leben noch anonymer. Eine Therapie die mir helfen sollte, meine Schüchternheit in den Griff zu bekommen, habe ich abgebrochen vor ca. 20 Jahren , nachdem der homosexuelle Therapeut sich leider in mich verliebt hatte ….

Mein Leben besteht von Anfang an praktisch nur aus Ängsten, Frustration und als höchstes Gefühl Langeweile, da es nichts gibt, was ich wirklich möchte. Alleine schon nur für das Äussern eines Wunsches wurde ich bestraft wie irre.

Früher gab es manchmal zumindest noch kurze Highlights, die ich dann auch sehr genossen habe. Andere hatten aber dann plötzlich, wenn ich nicht total im Keller und einmal gut gelaunt war, ein Problem damit, da sie mich ja nur deprimiert kannten und sonst auf mich herab schauen konnten.
Ich habe mich irgendwann an diese Apathie und Traurigkeit gewöhnt. So lange ich denken kann, leide ich unter der Angst, mich vor Anderen zu blamieren. Das ging bereits im Kindergarten los. Meine Eltern waren total abartig und gestört. Das war mir bewusst und klar, bevor ich überhaupt lesen und schreiben konnte.
Meine Mutter war tot-unglücklich über meine Geburt und hat mich dafür verantwortlich gemacht, so einen Deppen wie meinen Vater, wie sie ihn nannte, geheiratet haben zu müssen.

Bis sie, als ich 14 Jahre alt war, wegen eines Gehirnschlages mit 39 Jahren starb, gab es kein einziges nettes Wort von ihr, bzw. nur Schläge und Demütigungen für mich.

Sie hat mich den ganzen Tag überwacht, mir nicht die kleinste Freude gegönnt und niemals hätte oder habe ich etwas geschenkt bekommen, was ich mir wirklich einmal gewünscht hätte.
Statt dessen hat sie mir ständig gesagt, was ich alles noch zu tun hätte, damit ich auch einmal etwas Schönes verdient hätte. Dazu kam noch, wenn ich doch bloß ein Mädchen geworden wäre, sagte sie – die wären wenigstens noch zu etwas zu gebrauchen gewesen.

Ich sollte einfach immer noch braver sein. Sie war mit absolut nichts zufrieden.
Sie wollte mich dafür bestrafen, dass ich geboren wurde und ihr damit ihr Leben „zerstört“ habe.

Jahrelang habe ich erfolglos versucht, sie wenigstens einmal freundlich zu stimmen.
Es ist mir leider bis zu ihrem Tod praktisch direkt vor meinen Augen, niemals gelungen, auch nur ein einziges Mal von ihr gelobt zu werden.

Von meinen Mitschülern wurde ich dafür auch noch geärgert ausgelacht, weil ich unter solch einem Terror zuhause, leben musste. Als ob die Folter zuhause nicht gereicht hätte.

Ich wurde ständig gedemütigt. Wann immer ihr irgend eine Kleinigkeit nicht gepasst hat oder ihr einfach danach war, hat sie mich beleidigt oder geschlagen.

Wie viele Kochlöffel sie an meinem Hintern abgeschlagen hat, weiß ich nicht mehr. Mit der Zeit hatte ich mich ganz gut an den körperlichen Schmerz gewöhnt. Das ist auch der Grund, weshalb ich später mit „streicheln“ nichts mehr anfangen konnte, was meine Freundinnen sehr irritierte, da ich es nicht mehr spüre und es mich irgendwie nur langweilt.

Als meine Mutter irgendwann den Handbesen für die fast täglichen Schläge benutzte, der nicht an mir kaputt zu schlagen war, hatte ich einerseits Angst und gleichzeitig Hoffnung, dass sie mich irgendwann einmal so verletzt, dass ich ins daran sterben könnte, oder ins Krankenhaus müsste.

Allerdings hatte ich fast mehr Angst davor, wenn ich jemandem erzähle, was sie mit mir macht und sie dafür doch nicht ins Gefängnis kommt….

Ständig sollte ich mich laut Ansprache meiner kranken Eltern für irgend etwas schämen.
– Für meine Zeugnisse, welches leider nicht nur aus „Einsen und Zweien“ bestand, aber unter den erlebten Umständen bestimmt nicht schlecht war.
– für meine Erscheinung, die aber nie wirklich auffällig daneben war, außer dass meine Eltern zu arm waren die coolen Klamotten, welche auch schon in den 70 er Jahren in der Schule bei anderen wichtig waren, um „in“ zu sein, kaufen zu können ….
– bis heute habe ich mir ein attraktives Aussehen bewahrt, habe eine Figur, wie ein 20 Jähriger (1,83m & 67 kg) und wirke wohl ziemlich attraktiv, für das ich eigentlich dankbar sein müsste, mich aber dennoch ständig irgendwie schäme.
Eigentlich hatte ich mich früher aber für mein armseliges Elternhaus geschämt und so gut es ging verhindert, das jemand erfährt, wie peinlich und krank meine Eltern waren.

Das Dorf im Schwarzwald in dem ich aufwuchs war für mich eine reine Ansammlung feiger und kranker Menschen, welche teilweise noch heute völlig hinter dem Mond „leben“, es aber nicht merken und relativ zufrieden sind.

Ich wollte z.B. als Kind möglichst nicht zu Geburtstagen eingeladen werden, selbst niemanden einladen müssen und auch niemanden sonst um mich, der nebenbei beobachten könnte, wie armselig und traurig ich leben musste.

Lange Zeit hoffte ich und betete dafür es eines Tages Alles auch so gut zu haben, wie andere. 

Aber Nachts konnte ich auch oft stunden lang nicht schlafen und habe darum gebetet, dass entweder ich, oder diese „Hexe“ endlich verschwindet.
Sie hat oft den ganzen Tag mit nachbarschaftlichem Tratsch verbracht und wenn mein Vater, abends um 5 von seinem Hilfsarbeiterjob kam, hatte sie meistens ein schlechtes Gewissen und hat ihm Geschichten erzählt, weshalb sie wieder, wegen Ärger mit mir, so schlimme Kopfschmerzen hätte.
Manchmal hat sie ihn in ihrer Wut, so weit motiviert, das er mich so schlimm geschlagen hat, dass ich dachte, ich hätte keinen einzigen heilen Knochen mehr im Leib. Noch heute kann ich die dumpfen Schläge innerlich hören und spüren.

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20.10.2018 Hans im Glück auf Lanzarote

Hans im Glück auf Lanzarote

Die Geschichte beginnt im Jahre 1995. Damals hatte ich meine gut bezahlte Arbeit als Schichtführer in der Schweiz verloren, nachdem ich monatelanges Mobbing ertragen musste und seelisch dadurch sehr angeschlagen war. Auslöser meines richtigen Durcheinanders war das Ende der Beziehung zu der bisher größten Liebe meines Lebens. Zuvor hatte ich 2 Eigentumswohnungen gekauft die sich durch die, durch die Finanzierung errechnete Steuerersparnis plus eines stattlichen Eigenkapitals und Miete praktisch fast selbst abbezahlen sollten.

Durch einen Zufall lernte ich kurz darauf einen Mann ( A. )  in meinem Alter kennen bei dem ich als selbstständiger Kurierfahrer arbeiten und laut seiner Aussage gutes Geld verdienen konnte. Ebenso arbeitete eine Sekretärin für ihn, in die er selbst hoffnungslos verliebt war, die aber außer ihrer Arbeit, nichts von Ihm wissen wollte. A. hatte ziemliches Übergewicht und war sonst auch sehr ungepflegt. Nach einiger Zeit eröffnete sie mir, das sie gerne mit mir zusammen wäre, aber leider war sie nicht mein Typ und außerdem hatte ich meine Exfreundin längst nicht vergessen.

Im zweiten Monat als Kurierfahrer fuhr ich mit meinem eigenen Auto über 17.000 Km und baute beim ersten Glatteis auch noch einen Unfall, wobei das Auto, ein schöner, gelber BMW leider auch noch zerstört wurde.

Von da an fuhr ich die Touren mit dem Auto des Kurierdienstchefs, welches er damals noch monatlich abbezahlte.

Kurz vor Ende des Monats November 1995 ging er plötzlich nach Italien, um seiner logisch klingenden Aussage nach, Geld auf das Haus seiner Eltern aufzunehmen. Damit würden wir einen Transporter finanzieren, um lukrativere, weitläufigere Europatouren damit fahren zu können.

Er kam aber nicht mehr wieder und verschwand für immer. Inklusive meines bis dahin erarbeiteten Lohnes, den ich natürlich auch abschreiben konnte. Damit stand ich und die Sekretärin anfangs des Monat völlig ohne alles da und meine Verpflichtungen schienen mich aufzufressen.

Von einem Bekannten, der ein kleines Autohaus mit Werkstatt besaß, bekam ich einen alten BMW, damit ich etwas zum fahren hatte, den ich abbezahlen sollte, wie ich konnte.

Dort lernte ich T. kennen, der mir den Vorschlag unterbreitete, das ich durch die telefonische Erinnerung säumiger Schuldner des Autohauses Geld verdienen könnte, in dem ich einen prozentualen Anteil erhalten würde. Da ich immer sehr schüchtern war fiel mir die Telefoniererei nicht leicht, aber die angerufenen Leute waren meistens freundlich und ich verdiente dabei gutes Geld.

Nach ein paar Tagen bat mich dieser T.  der das Büro des Autohauses leitete um einen Gefallen für den ich DM 200,- erhalten sollte. Ich sollte dafür einen Treuetest mit seiner Freundin durchführen. Den dafür nötigen Vorwand lieferte er mir in allen Einzelheiten, so das es auch für mich als schüchternen Menschen machbar war. So stand ich dann mit zitternden Knien vor der Türe der Frau und klingelte. Weiterlesen

19.10.2018 was habt Ihr heute interessantes erlebt?

Gibt es hier jemand, der mir sagen und auch erklären kann,

was er heute ganz besonders positives, neues, Interessantes erlebt hat?

Ich meine nicht etwas was man sich immer so besonders schön und toll redet, wie wenn z.B. eine Blume geblüht hat oder zum x. Mal den gleichen Witz, oder was es zu essen gegeben hat, das ist nicht spannend und nichts, wofür es sich lohnt extra lange zu leben.

Haben die normalen Leute echt nichts erlebt, was ihnen danach wirklich fehlt? Wie kann es sein, dass sich alle um Dinge kümmern, die mich ganz ehrlich kein bisschen interessieren würden.

Wenn jemand heute viel Geld verdient hat, ist das zwar auch ganz nett, aber ich wüsste dennoch 1000 Dinge, die mir noch mehr Spass machen würden, als jeden Tag mehr Geld zu zählen.

Wer hat denn zuletzt etwas wirklich richtig spannendes und Neues zusammen mit wenigstens einem anderen Menschen, ausserhalb von zuhause, erlebt? Etwas, was möglichst auch nichts extra kostet und keinen extra Müll, Belästigung oder Schaden produziert.

Warum habe ich die ganze Zeit das Gefühl dass ich wirklich daneben ticke und auch überhaupt keinen anderen habe, der mich und was mich wirklich umtreibt, versteht? Das kommt daher, dass ja auch fast nie jemand dabei war.

Die normalen Leute sind immer nur da, wo möglichst alle anderen, ihrem Gefühl nach normalen Leute, auch sind. Dann sind sie froh und fühlen sich sicher und fallen nicht auf.
Bei mir ist das genau anders herum. Sobald jemand schaut, kann ich nicht mehr ich sein und bin die ganze Zeit vorsichtig..

Andere sind zwar auch alles andere als sich selbst, aber sie haben den Vorteil, dass es ihnen nicht bewusst ist, dass sie nur spielen und jeder denkt, dass er wohl schon richtig denkt und spielt, weil ja die meisten anderen auch so denken und spielen.

 

18.10.2018 Schöne romantische Erinnerungen?

Schöne romantische Erinnerungen?

was mich schon länger einmal interessiert hätte ist, ob andere auch ihre schönsten, romantischsten, heißesten Momente, so ähnlich wie eigene Trophäen in ihren Erinnerungen gesammelt haben?
An welchen Orten hatte man wie schöne erotisch- romantische Erlebnisse?
Bei mir war es auf jeden Fall immer so, dass ich möglichst nur Orte aufgesucht habe, an welchen es die Möglichkeit für ein erotisch – romantisches Abenteuer möglichst mit meiner geliebten Frau oder Lebensgefährtin gab. Ein Tag ohne gemeinsames neues Lusterlebnis an einem neuen Ort, war immer wie ein verlorener Tag. Ein Tag mit neuer, aufregender Erfahrung, mit neuem Kick war immer ein gewonnener Tag.
So, wie für andere Menschen das zählen von Geld oder mehr Umsatz und mehr ausgeben und bezahlen können, sich als Erfolgserlebnis anfühlt, so habe ich meine Erfolgserlebnisse in Form von schönen Erinnerungen an Plätze und Situationen gesammelt.

Ich glaube, damit eine Beziehung nicht schnell extrem langweilig wird, müssen beide Partner zusammen sehr kreativ sein. Das einzige, was für beide wirklich wichtig ist und von niemand anderem, auch nicht gegen Bezahlung so gut erledigt werden kann, ist sich gegenseitig richtig gut zu tun.
Jedes Erlebnis, jeder Ort und jeder mensch ist immer nur beim ersten Treffen oder Kennenlernen 100% neu und interessant und alles was man einmal erlebt hat und gleich wie immer wiederholt, nutzt sich exponentiell immer schneller immer mehr ab. Bis es einem zu langweilig und lästig wird.
Es lohnt sich dann einfach nicht mehr sich noch extra dafür zu bewegen und zu bemühen.
Vergleichbar damit, wie wenn man sein neues Auto zum ersten Mal fährt, was nach einer Woche immer noch nett ist, aber halt kein Vergleich mit der ersten Fahrt damit.
Zum Thema Beziehungen werde ich aber noch viel mehr und viel eindeutiger, am besten nur mit Passwort zugänglich, schreiben müssen.

 

18.10.2018 In meiner Welt

In meiner Welt

ginge das alles anders herum und deshalb auch spielend statt stressig und destruktiv.

Werbung wäre ein automatisches Geschenk. Man würde gute Dinge und Dienstleistungen einfach so, weil es das beste ist, einfach weiter erzählen. Und man würde die paar verbliebenen, weniger guten Dinge nach und nach loswerden oder verbessern.
Man könnte sich ehrlich auf die Empfehlung der anderen verlassen und wüsste immer, dass man sich darauf verlassen kann, weil es sich nicht lohnt, für etwas zu lügen.

Wenn ich ehrlich bin, dann suche ich eigentlich nur total verzweifelt nach einer Möglichkeit, wie ich mit dem was ich kann und weiß, noch einmal ein wenig Luft, vor allem auch finanziell Luft, zu bekommen.
Meine Zukunfts-, Lebens-, Todes- oder Sterbe- Ängste wurden im Verlauf der letzten paar Jahre immer stärker, grösser und von außen unübersichtlicher und von innen dafür übersichtlicher.
Meine Reserven aller Arten wurden immer kleiner und weniger.

Es schien, als würde ich immer schneller immer noch weniger werden und noch kränker werden.
Anfang 2011 hatte ich einmal 69 Kilo gewogen. Anfang 2012 schon nur noch 62 Kg. Anfang 2013 nur noch 57 Kg, dann Anfang 2016 bei 54 kg zurück nach Lanzarote und vor wenigen Monaten waren es noch 51 Kg bei 1,83m . Seit dem habe ich mich nicht mehr getraut mich zu wiegen.

Ich bin jedenfalls nur noch ein Gerippe aus Haut und Knochen. Alles, alle Reserven und Ersparnisse, bis auf einige, bald wertlose Silbermünzen sind total aufgebraucht. Meine Kleidung besteht noch aus 3 alten, viel zu großen Hosen, eine kurze Hose, 3 paar alte Schuhe, 2 alte Jacken, mehrere T-shirts und ein paar alte Socken und U-Hosen. Ich benutze ein geliehenes I-Phone 6 und einen Opel Corsa zum fahren und habe noch ein altes längst viel zu langsames Laptop.
Wohnen können wir beide hier “barmherziger-weise” in einem genial ruhig und abgelegenen Haus von eine Bekannten, die selbst in Schwierigkeiten ist, mit 2 Apartments bei wenig Miete. Deshalb fühle ich mich auch besonders mies, nachdem ich leider nicht mehr genug verdiente und es auch absolut nichts mehr zum Einsparen gab, um alles nötige bezahlen zu können.
Da ich weiß in welchen finanziellen Schwierigkeiten die Besitzerin des Hauses ist, in welchem wir wohnen, ist es mir doppelt peinich und ich fühle mich doppelt schäbig, ihr noch nicht einmal mit dem bisschen Miete zuverlässig helfen zu können.
Ich würde ihr so gerne auch ein wenig extra Luft verschaffen, indem ich ihr die fehlenden 2 oder gar 3 Mieten und eine weitere im voraus überweisen könnte. Damit ich wieder halbwegs ordentlich und seriös aus der Wäsche schauen würde bräuchte ich ein paar neue Kleidungsstücke. Zum Arbeiten ein neues Laptop. Nicht wieder das aller-billigste, welches von Anfang an schon für alles 3 x so lange wie normal braucht.
Das bedeutet, damit ich wieder einmal genug Luft zum Durchatmen hätte bräuchte ich einmal ca. € 3000,- . Für die Umsetzung einer Idee wären 2 x 1500,- € für 2 gute Elektrofahrräder auch noch sehr hilfreich.

Was ich, außer als Spende oder als Kredit dafür anbieten kann ist eine schöne Werbeseite, auf der Webseite meines guten Freundes www.vista-lanzarote.com . Diese Werbung kann momentan theoretisch von ca. 8000 Seitenbesuchern monatlich gesehen werden. Eine Werbung auf dieser Seite bringt eventuell viel mehr, wie eine kleine “Spende”.

Auf dieser Webseite sind auch noch andere Angebote und Ideen von mir beschrieben, die alle gut durchdacht sind und mehr als fair gut funktionieren könnten.

 

 

18.10.2018 Gedanken und Erkenntnisse zu Langeweile und Geschäften

18.10.2018 Gedanken und Erkenntnisse ….

 

Langeweile

Ich weiß nicht, wie es Euch wirklich geht? Aber diese wahnsinnige Langeweile macht mich wahnsinnig.

 

Gäbe es im Jahr 2018 bei der heutigen Technik die Notwendigkeit für Verkäufer?

Gestern habe ich mir auf Empfehlung einer guten Freundin, die mein Problem mit “Verkaufen” kennt, ein Webinar zu diesem Thema angesehen. Von Jemandem der mir aus Facebook selbst schon bekannt ist, und welche die Freundin persönlich kennt. Ich war neugierig, wie jemand den man kennt, sein Wissen verkauft und den Leuten Lust auf mehr machen würde.
Nach wenigen Minuten aber war mein Interesse und die Hoffnung darauf etwas neues, was ich noch nicht kenne und noch nicht als ungeeignet für mein Problem halte, wieder verschwunden. Auf mich wirkte es einfach zu einfach und viel zu basic. Dazu gleich anfangs mit Bitte um Entschuldigung wegen nicht ausgeheilter Erkältung, war auch sehr demotivierend. Ich bin selbst schon krank genug und wenn ich nur eine Erkältung hätte, wäre ich der glücklichste Mensch.
Mir schien es, als wäre sie selbst sehr unsicher und nicht wirklich überzeugt, von dem was sie da redet und anbietet. Es hat für mich zu langweilig gestartet.

Meine Meinung zu verkaufen wird sich aber so oder so in diesem Leben bei mir nicht mehr ändern.

Gäbe es im Jahr 2018 bei der heutigen Technik die Notwendigkeit für Verkäufer?
Wenn wir in einer ehrlichen Welt mit ehrlichen Menschen leben würden, wäre verkaufen das allerletzte, was jemand extra lernen müsste.
Man würde die Dinge und Menschen nutzen, die sich wirklich lohnen und die einen Vorteil bringen und nicht die, welche das meiste Geld einbringen.

Man würde ganz normal und logisch alles mehr fördern, was etwas verbessert und man würde möglichst verhindern Dinge zu tun, die etwas verschlechtern und verkomplizieren.

Der Anteil an wirklich blöden Arbeiten wäre automatisch nach kurzer Zeit verschwindend gering. Man würde mit allem viel bedächtiger umgehen, weil es sich lohnen würde alles was man kann und was man gut macht und was man hat, möglichst effizient zu teilen.

Aber ….. statt dessen muss man versuchen zu lernen, wie man noch mehr und noch dümmere findet, die irgend einen neuen, noch grösseren Unsinn auch noch kaufen, wenn man den Mist nur geschickt genug anbietet und bewirbt.

Ganz gleich, wie unnütz, unsinnig oder gar schädlich etwas ist, wenn es Geld bringt, wird es wenn möglich gemacht.

Das besagte Webinar habe ich jedenfalls nach wenigen Minuten unterbrochen. Ich wollte dann noch etwas weiter vorspulen, aber es blieb dann hängen und ganz von vorne nochmal alles anzusehen, dafür habe ich einfach nicht den Nerv und nicht die Zeit. So werde ich wohl den Clou dahinter, wie man “Kalt – Akquise“ am besten und einfachsten hin bekommt” nun doch nicht erfahren.

Im Laufe der vergangenen über 30 Jahre, habe ich so viele schlechte Geschäfte und Geschäftemacher erlebt, so viele extra Verkaufsveranstaltungen mit so vielen hoffnungsvollen Verkäufern, die alle versuchten irgend einen weiteren Unsinn, der einem oder auf jeden Fall mir, irgendwie peinlich war, meinen Bekannten anzubieten.

Ich habe mich immer gefragt, ist das auch noch nötig gewesen?
War es nicht. Das allermeiste was man mir gezeigt und angeboten hat, hätte ich selbst nie im Leben gemacht oder gebraucht. Der Aufwand, extra das Geld dafür zu verdienen um so einen verschwindend geringen Vorteil zu bekommen, stand für mich meistens in keinem interessanten Verhältnis. Ich würde nie im leben 80 € nur für eine Flasche Wein bezahlen. Ganz sicher nicht. Egal wie reich ich wäre nicht.

Etwas extra anzubieten und zu verkaufen, wovon man genau weiß, dass niemand es wirklich braucht und es nur angeboten wird um damit möglichst viel Geld zu verdienen, ist für mich so eklig und unehrlich, dass mir fast übel davon wird. Dinge die etwas nützen und die man wirklich braucht werden auch ohne Werbung gekauft. Es spricht sich von alleine herum, was besonders gut und was auch nicht besser ist.

Aber ich muss die ganze Zeit versuchen so zu spielen, als fände ich das ganze gespielte Theater ganz normal. Ganz normal auch, dass alles statt immer einfacher, immer schwieriger und teurer wird.
Obwohl alles auf dem anderen, was ja auch schon funktionierte, teilweise vor 40 Jahre schon 15 Jahre lang, statt nur noch 2 oder 3 Jahre.

Die einzige Lösung wäre, dass man, damit meine ich alle, auf einen Schlag verstehen, was geschehen würde, wenn sie aufhören Rechnungen zu schreiben und alles einfach “so” machen. Am Auto oder am Haus ist eine Kasse, wo jeder das rein stecken könnte, was er denkt, was es ihm wert war. Ohne extra Rechnung. Jeder könnte so viel geben, wie er kann. Er könnte sich auch handwerklich betätigen und das Haus oder die überlassene Wohnung helfen renovieren. Sein Urlaub wäre damit automatisch viel, viel billiger. Die freien Zeiten wären zumindest genutzt von Leuten, die sich einbringen und etwas verbessern oder bezahlen, statt dass etwas nutz- und sinnlos leer steht und im Laufe der Zeit wegen gar nichts komplett kaputt geht.

 

Geben ist seeliger denn Nehmen!

Jemandem etwas zu geben macht, dass wir uns besser fühlen.
Jemandem etwas zu nehmen macht, dass wir uns rechtfertigen müssen,
warum es richtig ist, dass wir es nehmen.
In dieser Zeit hätte man auch gleich besser mehr geben können, dann hätten beide Seiten das doppelte davon gehabt.

Wenn man jemandem etwas verkauft, fühlt sich kurzzeitig vielleicht das Ego gut. Man hat aber nie Ruhe und muss sofort weiter machen um möglichst viele weitere Käufer, Dumme oder Opfer zu finden, weil man selbst auch den ganzen Tag als Dummes Opfer ausgenommen wird und jeder andere auch gerne mehr Vorsprung, in Form von mehr Geld, hätte.
Man muss den Leuten ständig versuchen ein Problem einzureden, welches man für sie lukrativer und besser lösen würde. Damit man beim Geldkreislauf um das Leben dabei sein darf.
Das wiederholt sich die ganze Zeit bei jedem einzelnen, bis er alt und tot ist.

Seit aber alle fast alles haben wird es immer noch absurder. Die hälfte der Zeit und Ressourcen wird bald vernichtet, um Käufer Hoffnung auf die beste Strategie, wie sie Käufer finden, zu verkaufen.
Ein Restaurant könnte genauso gut seiner Bedienung das doppelte Gehalt als Provision zahlen. Diese Bedienung würde sich, nur um diese lohnende Arbeit zu behalten 3 x mehr und freundlicher anstrengen, dass die Gäste wieder kommen, wie das egal welche Werbung schaffen könnte.

Auf jeden Fall weiss ich jetzt immer noch nicht, wie ich lernen und üben könnte, wie ich meine Mitmenschen noch dümmer verkaufen könnte, damit ich möglichst wieder viel mehr verdienen kann.
Ich weiss, dass das alle machen (müssen) und alle spielen ihre Rolle so gut wie möglich. Das Spielen ihrer Rolle ist so aufwändig, dass sie sich selbst so darauf konzentrieren müssen, dass sie gar nicht merken, wie alle anderen auch nur Theater spielen um an Geld zu kommen. Für unterbewusste Zeichen haben sie keine Kapazitäten frei, dafür sind sie mit viel zu vielen Ablenkungen beschäftigt.

Geschäfte machen ist auch ein wenig sowas wie ein Komplott. Jeder hofft, dass er die meisten Vorteile hat oder zumindest dass alles gut (weiter) geht. So lange sich alle einige sind ist alles positiv. Sobald es Probleme gibt, kommen neue Leichenfledderer dazu. Anwälte und Juristen reiben sich die Finger nach solchen Problemen. Die nehmen dann gleich erstmal das meiste, was noch übrig ist als Honorar und der große Looser darf dann am Ende diese Schmarotzerei auch noch für beide zahlen.

 

 

16.10.2018 Mr. Aburrido

16.10.2018 Mr. Aburrido könnte jeden Tag Bücher füllen.

Den ganzen Tag möglichst un-abgelenkt zu denken, holt ganz schön viel zu Tage, was man selbst kaum noch versteht.

Wie sollte das ein normal abgelenkter Mensch dann jemals wirklich verstehen, wenn er nichts mehr selbst erlebt?

 

Mr. Aburrido dachte sich: „Wir sind die ganze Zeit entweder am kaputte Dinge reparieren oder am VorSorgen.

Für die Zeit, wenn wieder etwas extra kaputt gegangen ist. Dabei ist so auffällig dass man die ganze Zeit immer mehr nur noch Dinge repariert und versucht zu verbessern, wo es längst kein Problem mehr geben dürfte.

Eine Waschmaschine hat vor 40 Jahren schon funktioniert und zwar mindestens 15 Jahre lang.

Wie kann es sein dass man 40 Jahre später immer noch oder nicht mehr in der Lage ist, eine so einfache Maschine mit mindestens solch einer Lebensdauer zu fabrizieren, damit man einfach auch mal seine Ruhe hat? Da stimmt doch etwas nicht.

Warum hält und reicht ein Auto nicht mindestens 25 Jahre?  Bei der heutigen Technik?
Kein Mensch hat diese ganze Technik wirklich gebraucht.
Es hat uns gereicht, wenn der Kumpel am Samstag den Motor repariert hat.
Mit normalem Werkzeug!!!
Warum kaufen wir so eine Scheisse?

Mit jedem Kauf kaufen wir uns selbst mehr kaputt.
Das ganze Theater ist so unsinnig!
Mir kommt es so vor als lebe ich in einem Ort, welcher das Zeug zu einem Paradies hat, aber auf Alcatraz. „

 

dann fiel ihm noch eine andere Idee ein, die sich als lohnend erweisen könnte, aber das wird noch nicht verraten.

Seine morgendliche Philosophiererei musste er unterbrechen und dafür extra aus dem Dorf fahren.

Dabei hat er schon auf dem Hinweg den ersten Weiterlesen

Vor lauter Langeweile …. Mr. Aburrido seit 2009

Anfang 2009 ist Mr. Aburrido durch einen Zufall

auf einer Webseite mit zunächst komisch klingenden, aber interessanten Themen gelandet.

Plötzlich hatte er bei einem Video über unser Geldsystem sowas ähnliches wie eine richtige Erleuchtung.

Es war ungefähr vergleichbar mit dem Gefühl bei der Entdeckung als Kind, dass das Christkind eine Lüge und Erfindung der anderen war.

Mit einem Mal war ihm alles klar.
Wo ist das ganze Geld immer?
Bei wem haben alle immer Schulden?
Wo kommt das ewige Problem mit dem Geld wirklich her?

Im Laufe der Zeit hat er dann auch immer noch abstrusere Dinge gesehen und immer schneller immer mehr Zusammenhänge verstanden.
Er war aber trotz allem zu menschenscheu und zu brav oder vielleicht auch feige und wäre nie ein richtiger Aktivist geworden.
Eine Unterhaltung mit „normalen“ Leute, die ihm vorher schon schwer fiel, wurde durch diese viele neue Information oder Wissen, dann aber fast unmöglich.

Plato Wissen

Und so quält sich Mr. Aburrido nun seit fast einem Jahrzehnt und verausgabt sich, wird immer dünner und kränker.

Mit lauter Zukunftssorgen, Ärger über ignorante und arrogante, aber dumme Leute, und hat nun kaum noch Freude oder nur schon Interesse an irgend etwas, was auch noch mit Geld zu tun hat.

Hier ist eine Frau, welcher es ähnlich zu gehen scheint.

….
Mr. Aburrido muss aber leider auch weiterhin alles bezahlen und seine Gesundheit ist mittlerweile wirklich echt schlecht und damit auch die Möglichkeiten Geld, mit Arbeiten die Kraft benötigen, zu verdienen.

Hier ist eine Idee, und hier noch eine andere, wie und womit er noch motiviert etwas Geld verdienen wollte.

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