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HIV durch B. mit ihren 5 Kindern? 

Eines Tages Anfang 2004 sass ich nach getaner Arbeit bei M.B. im Haus in Playa Honda. Wir waren gemütlich beim Kaffee, als wir plötzlich mit dem Gesprächsthema bei B., einer Frau aus Deutschland, gelandet sind.

Diese Frau B. hatte in der Nähe von Nürnberg ihre 5 Kinder beim Vater allein gelassen, während sie sich monatelang mit allen erdenklichen Männern auf Lanzarote vergnügte.   
M.B. fragte mich im Verlauf des Gesprächs, ob ich bei ihrer Chefin im Kaffee vorbei gehen wollte, um ihr neue Visitenkarten zu organisieren.

Ich erinnerte mich daran, dass in diesem Café diese B.,  die ich Anfang 1998 für mehrere Wochen kennen gelernt und erlebt hatte, arbeitete. Durch sie bekam ich damals richtig große andere Probleme, an die ich mich überhaupt nicht gerne erinnerte.

Mein damaliger Hausbesitzer und Vermieter  P.H. war total verknallt in sie. Sie aber wollte von ihm nichts wissen und war hinter mir her, womit ich aber nichts anfangen konnte.

Deshalb erklärte ich M.B. dass ich dieser Frau besser nicht direkt begegnen wollte.

M.B. wollte meine Bedenken beruhigen und meinte, dass diese B. da ja nicht mehr arbeiten würde.

Es hätte sich bei ihr heraus gestellt, dass sie wohl HIV positiv war und sie wäre nach Deutschland zurückgegangen.

Sie hatte sich wohl bei ihrem Freund angesteckt, der ja schon 3 Jahre zuvor gestorben war. Diesen HIV infizierten Freund hat sie damals zumindest einmal mit mir betrogen.  Schlagartig wurde mir abwechselnd eiskalt und heiß.

Ich war immer übertrieben schüchtern und zurückhaltend und hätte nie selbst eine Frau angesprochen, aber ich war damals im besten Alter, top fit und zum Glück für eine Menge Frauen auch ziemlich appetitlich.

Ständig hatte ich neue Begegnungen oder alte Geschichten wieder aufgewärmt.

Ganz früher einmal hätte ich auch am liebsten geheiratet und eine schöne Familie gegründet, aber den Frauen welche ich gerne wollte, war ich zu brav und langweilig und die, welche ich bekommen hätte, wollte ich ehrlich nicht extra heiraten. Das Thema Familie und Heiraten war für mich Mitte 20 schon, aber nach meiner beruflichen und finanziellen Bauchlandung  mit 28 komplett vom Tisch und ich hatte gar keine Hoffnung mehr, dass das irgendwann noch einmal werden könnte.

So bin ich in der Zeit ab 1998 – 2004 immer wieder neu, mehr oder weniger verliebt, natürlich auch in einigen Betten, verteilt auf ganz Europa, gelandet.

Romantisch – erotische Stunden mit einer Frau als Erfahrungen und Erinnerungen zu sammeln, war ehrlicherweise mein einziges, wirkliches und wahres Interesse. So ähnlich wie bei anderen Fußball, Reisen oder ihr neues Auto alles zu sein scheint, war es bei mir mit sexuellen Erlebnissen. Dazu kommt, Zeit meines Lebens hatte ich mich geweigert Kondome zu benutzen. Entweder man spielt mit Ballons oder man man macht schöne Liebe, dachte ich mir und wenn ich bei genauerer Betrachtung Bedenken gehabt hätte, dass eine Frau eine Krankheit haben könnte, hätte ich sie auch nicht angefasst, Dieses Restrisiko bin ich immer eingegangen, ob man das für verrückt hält oder nicht.

Schöne romantische Liebe und Sex war mir das Allerheiligste, was ich studieren und erleben wollte, dabei haben Gummis beim besten Willen nichts verloren.

Auf jeden Fall hatte ich schlagartig eine totale Panik. Konnte es wirklich sein, dass dieser einmalige Ausrutscher und nicht vehement Nein zu dieser Frau zu sagen, solche Folgen für mich und wer weiß für wie viele andere Frauen (und teilweise deren Ehemänner …) haben konnten?

Die Vorstellung, dass dieser eine Abend, den ich damals überhaupt erleben nicht wollte, unsinnigerweise auch noch solche Folgen gehabt haben sollte, machte mich fast wahnsinnig.

Ich bin dann innerhalb weniger Minuten in meinem Auto gesessen und habe mich auf den Weg nach Puerto del Carmen zum Centro de Salud gemacht, wo ich sofort einen HIV Test machen lassen wollte um sicher zu wissen, ob ich mich und einige andere angesteckt hatte oder nicht.

Im Centro de Salud angekommen, dachte ich, es wäre eine Kleinigkeit Blut abzugeben um den Test machen zu lassen. Statt dessen aber meinte die Rezeptionistin, dass ich erst einmal einen Termin machen müsste. Dazu sollte ich extra irgendwo anrufen. Ich hatte weiß Gott andere Sorgen als erst noch ewig herum zu telefonieren um dann in einer Minute eine Blutprobe abzugeben, damit man das Ergebnis schnell hatte.
Tatsächlich aber hat niemand meine Angst und Panik interessiert und sie bestanden darauf, dass ich erst 7 Tage später, wieder am Mittwoch morgen Blut abgeben konnte. Mittwoch war der einzige Tag an welchem man diese Bluttests machen lassen konnte. Ich hatte nur noch diesen einen Gedanken im Kopf und bin bin fast verrückt geworden.

Finanziell ging es mir in der Zeit relativ gut und es gab nichts wirklich dringendes, was ich hätte erledigen müssen, so konnte ich mich völlig in meiner Panik auflösen.

Tagelang zu warten, dabei mit niemandem darüber sprechen zu können, um nicht noch weitere Probleme anzuleiern und möglichst so zu spielen, als wäre nichts, war eine der schlimmsten Erfahrungen die man keinem wünschen würde. Ich bin praktisch eine Woche lang nur zuhause im kreis gelaufen und vor Sorge um das, was mich eventuell erwartete schon bald so gestorben.

Dann kam dieser Mittwoch und ich sass in diesem Centro, wo man mir das Blut abnahm.
Wie lange sollte es dauern, bis das Ergebnis da war?

8 ewig lange Tage sollte das dauern. 8 Tage in welchen ich, ausser an das Problem zu denken und zu hoffen, nichts anderes machen konnte.

Man kann sich kaum vorstellen, wie komplett unwichtig plötzlich alles andere ist, wenn man so etwas plötzlich zum verarbeiten hat. Alles, was einem bis dahin heilig war, hat kaum noch eine Bedeutung und man würde auf alles verzichten, wenn man nur alles rückgängig machen und wieder sicher sein könnte.

Und warum und wie war ich den nur wieder in diesem Schlamassel gelandet?

Ab Oktober 1997 hatte ich bei einem damals befreundeten Mann, der mir auch Arbeiten und Kontakte verschaffte, ein Zimmer in seinem Haus gemietet.

Im Gegensatz zu davor, als ich, nachdem sie meinen Chef wegen seinem Kreditkartenbetrug verhaftet hatten und ich mich danach als Hausmeister einer Apartmentanlage durchschlagen musste, wo ich seit dem im Fernsehraum hauste, war dieses Zimmer, mit richtigem Bett, in diesem alten Haus, schon wieder geradezu Luxus.
Mitte Dezember hatte sich dann aber eine deutsche Touristin (I.) in mich verliebt, die auch nach ihrer Abreise einfach nicht mehr locker lies. Kurz nach Neujahr 1998 bin ich dann zu ihr nach Deutschland geflogen. Nach Mühldorf, wo sie ein gut gehendes Café besaß und wo ich ab da leben sollte.

Das Café warf täglich mehr Geld ab, als sie gebraucht hätte. Sie hatte finanziell mehr oder weniger ausgesorgt und kein Problem damit, mich dort auch ohne Arbeit dabei zuhaben. Sie war unheimlich zuvorkommend, nett und irgendwie stolz auf mich an ihrer Seite.

Sie versuchte wirklich alles, dass es mir gut ging, aber leider war sie, egal was sie noch machte, einfach nicht mein Typ, sodass ich mir ziemlich schäbig vorkam, ihr jemals Hoffnung gemacht zu haben.

Was sollte ich machen, mit praktisch 0 Aussicht auf Lanzarote? Ich ging dann, auch um ihr nicht extra auf der Tasche zu liegen, mit einem ihrer Bekannten arbeiten. Fliesen legen bei knapp über 0 Grad auf unterschiedlichen Baustellen in und um München, mit 70 KM Arbeitsweg für DM 10,- pro Stunde.

Das war anders, als auf Lanzarote bei warmem Wetter Steine, Zement oder was auch immer zu schleppen und dabei 1500 Pts pro Stunde zu verdienen und nachmittags zum Strand zu gehen.

Vielleicht war alles zu einfach und auch zu nobel, als dass ich mir das selbst gegönnt und erlaubt hätte. Es tat mir so leid, dass diese Frau sich solche Hoffnungen gemacht hatte und ich konnte ihr einfach nicht den verliebten Partner vorspielen.

Mitte Februar dann ertrug ich die Situation aber nicht länger und buchte einen Flug zurück nach Lanzarote. Jedoch sollte ich bei einer weiteren Bekannten, M.L. in Stuttgart, die ich als Hausmeister in der Apartmentanlage kennen gelernt hatte, vorbeikommen.

Diese Frau wollte mit mir zusammen Immobilien auf Lanzarote an deutsche Interessenten verkaufen. Dazu sollte ich Internetwerbung machen, wofür sie mir einen Computer besorgt hatte, den ich abholen und nach Lanzarote mitnehmen sollte.

Auch da fuhr mich diese I. noch vorbei. Sie hatte große Hoffnung, dass ich bald wieder zu ihr zurück käme und obwohl ich sie verließ, blieb sie  die ganze Zeit richtig freundlich. Sie war wirklich eine total gute und feine Frau. Leider halt nicht für mich.

Sie brachte mich dann mit Computer unter dem Arm mit insgesamt 48 KG Gepäck zum Flughafen.

Mit dem Hausbesitzer auf Lanzarote hatte ich besprochen, dass er mich abholt, aber als ich ankam stand da völlig aufgedreht diese B. und meinte, dass P.H. sie gebeten hätte mich abzuholen, weil ich mich über eine nette weibliche Abholerin bestimmt mehr freuen würde, als über ihn.

So könne man sich ja schon ein wenig auf der Heimfahrt beschnuppern, da sie ja nun auch im Haus wohnt.

Sie war unheimlich, geradezu unangenehm, überzeugt von ihrer, für mich leider absolut nicht erkennbaren erotischen Ausstrahlung.

Sie war alles, aber auf keinen Fall die Sexbombe für die sie sich zu halten schien und sich einredete, aber sie wollte es richtig wissen.  

Ich habe mich natürlich gleich gefragt wo im Haus sie schläft, da das Haus ja nur 2 richtige Schlafzimmer hatte. Da ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie im Schlafzimmer von und bei P.H. wohnen würde, befürchtete ich auch das Schlimmste

Zuhause angekommen stand dann mein Bett auch tatsächlich in einem kaum benutzten Durchgang im Haus. Ab da sollte ich also für das gleiche Geld wie vorher im Gang schlafen. Was für ein Unterschied zu der tollen Behausung in Mühldorf, noch am Tag zuvor.

P.H. der Hausbesitzer war jedenfalls total glücklich und aus dem Häuschen, dass B. zumindest in seiner Nähe war. Er erklärte mir, dass er auch finanzielle Probleme hatte und deshalb ihre Extra Miete brauchte und er träumte außerdem natürlich ständig davon, dass B. ihn eines Tages zusätzlich in ihr Bett lies.

Sie aber hatte alles alles und alle anderen als diesen P.H. im Kopf.  Sie war laufend unterwegs und erzählte von ihren vielen männlichen Verehrern. Irgendwann war sie dann jedoch mit einem Berliner sowas wie fest zusammen. Dieser aber hatte wohl auch meistens andere Interessen, als immer nur sie zu treffen, aber sie waren sich wohl einig.

So hatte sie, laut ihrer Aussage, so manchen Verehrer und wollte möglichst nichts anbrennen lassen. Dass sie ihren Mann mit 5 Kindern alleine zuhause gelassen hatte, machte ihr nichts aus. Sie meinte sie hätte ihr ganzes Leben lange genug geopfert und es hätte ihren Mann nie interessiert, was sie einmal gewollt hätte und sie würde nun Jahre der Entbehrungen nachholen.

So vergingen Wochen und die finanzielle Situation von P.H. wurde, weil er irgendwo richtigen Mist gebaut hatte, immer schlechter. Bis er eines Tages meinte, er würde zurück nach Deutschland gehen, wo er erst einmal wieder Geld verdienen musste.

P.H. hatte 2 Hunde mit welchen man mindestens 2 x am Tag eine große Runde spazieren gehen musste. Diese Hunde musste man vorsichtig von der Leine lassen und aufpassen, dass auf keinen Fall irgendwo anders ein Hund war. An der Leine haben sie wie verrückt in alle Richtungen gezogen. Es war ein unmöglich schwieriges Spazieren gehen. Dennoch mussten wir das nach seiner Abreise einfach zuverlässig erledigen. Das war klar und auch genau besprochen. Dafür sollte die Miete auch etwas billiger sein.

Am Tag als P.H. nach Deutschland geflogen ist und ich vom Flughafen zurück kam, ging es mit B. meiner Mitbewohnerin dann bereits los.

Sie meinte, sie würde etwas besonders Feines für uns kochen und ich sollte abends doch bitte pünktlich sein.
Als ich zurückkam, sah ich schon im Hof vor dem Haus gleich das schummerige Licht im Wohnzimmer. Sie hatte alles richtig nett hergerichtet, Wein und Bier besorgt, gekocht und auch Kerzen dazu angezündet.  

Mir wurde ganz anders, denn mir war absolut gar nicht nicht nach ihr. Ganz im Gegenteil, ich fand ihre Art wirklich abstoßend, aber wie sollte ich da nun schadlos wieder raus kommen, ohne dass sie beleidigt wäre?

Nachdem die 2. Flasche Wein leer war, hoffte ich, dass es irgendwie “so” noch zu Ende geht, aber Ende der 3. Flasche war ich so betrunken, dass ich praktisch nur noch auf dem Sofa liegen konnte. Und dann fing sie an mit Nägel mit Köpfen zu machen …. Es hat mich wirklich regelrecht angeekelt und ich muss nicht extra lang beschreiben, wie die Sache weiterging.
Irgendwie hat sie sich auf mich gehievt und sich irgendwie selbst bedient und ist herum geturnt, anders kann man es nicht beschreiben. Es war wirklich extrem lächerlich.

Am nächsten Morgen war das Thema vergessen und keiner sprach mehr darüber. Sie war jedenfalls wahrscheinlich sehr enttäuscht über den ganzen Verlauf und schien geheilt.

Klar war jedenfalls, dass sie keine Werbung für mich als besonderen Liebhaber machen könnte.

Ein paar Tage später hatte sie auch eine eigene Wohnung gefunden und ist ausgezogen. das tat mir einerseits ein wenig leid, aber andererseits hatte ich wieder meinen Frieden ohne diesen extra Stress mit ihrer jahrelang extrem vernachlässigten und wiedergewonnen Libido.  

Von P.H. habe ich später erfahren, dass sie ihm erzählte, dass ich sie zu sehr beleidigt und belästigt hätte. Er war natürlich besonders davon begeistert bzw. beleidigt, weil er sich ja vorher monatelang Hoffnung gemacht hatte und nie bei ihr ran durfte.

Und wegen diesem “Ausrutscher”, weil ich nicht gesagt hatte, bitte bleibe mir vom Leib und praktisch aus Mitleid mitgemacht hatte, saß ich nun Jahre später panisch da und wartete auf mein “Urteil”.

Donnerstag morgen ging ich dann wieder ins Centro de Salud, um endlich das Ergebnis des HIV Tests zu erfahren und damit auch, ob ich einige Frauen kontaktieren musste um Ihnen mitzuteilen, dass sie einen Test machen lassen sollten.   

Ich ging an die Rezeption um den Zettel mit dem Testergebnis zu bekommen, aber siehe da, das Theater mit den Terminen sollte wieder beginnen. Nach 2 Wochen unerträglichem Warten mit Sorgen und Stress sollte ich extra wieder warten. Ich wollte ja nur das Ergebnis, aber sie meinten der Arzt müsse dazu mit mir reden.

Das klang ja noch schöner. So ähnlich wie”Du bist zum Tode verurteilt, aber ich sage Dir erst später, wann genau”.

Ich bin darauf so laut geworden, dass sie den Sicherheitsdienst gerufen hat und mir zusätzlich damit drohte die Polizei zu rufen. Sie meinten, der Arzt wäre nur Donnerstag abends da und gaben mir immerhin für diesen Abend einen Termin.

Das bedeutete damit noch einmal den ganzen Tag mit Angst wie vor dem Metzger verbringen.

Dann kam der große Moment und ich sass vor dem Arzt.

Er holte den Zettel hervor und erlöste mich endlich mit den Worten, dass das Ergebnis negativ war und alles in Ordnung sei.

Wie viel ich in diesen 2 Wochen warten extra gealtert bin, weiß ich nicht, aber es war die Hölle.