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Gedanken und Geschichten von Mr. Aburrido und Nama

Autor: mr-aburrido (Seite 1 von 2)

Geschützt: 20.11.2018 Lebendig begraben

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20.10.2018 Hans im Glück auf Lanzarote

Hans im Glück auf Lanzarote

Die Geschichte beginnt im Jahre 1995. Damals hatte ich meine gut bezahlte Arbeit als Schichtführer in der Schweiz verloren, nachdem ich monatelanges Mobbing ertragen musste und seelisch dadurch sehr angeschlagen war. Auslöser meines richtigen Durcheinanders war das Ende der Beziehung zu der bisher größten Liebe meines Lebens. Zuvor hatte ich 2 Eigentumswohnungen gekauft die sich durch die, durch die Finanzierung errechnete Steuerersparnis plus eines stattlichen Eigenkapitals und Miete praktisch fast selbst abbezahlen sollten.

Durch einen Zufall lernte ich kurz darauf einen Mann in meinem Alter kennen bei dem ich als selbstständiger Kurierfahrer arbeiten und laut seiner Aussage gutes Geld verdienen konnte. Ebenso arbeitete eine Sekretärin für ihn, in die er selbst hoffnungslos verliebt war, die aber außer ihrer Arbeit, nichts von Ihm wissen wollte. Er hatte ziemliches Übergewicht und war sonst auch sehr ungepflegt. Nach einiger Zeit eröffnete sie mir, das sie gerne mit mir zusammen wäre, aber leider war sie nicht mein Typ und außerdem hatte ich meine Exfreundin längst nicht vergessen.

Im zweiten Monat als Kurierfahrer fuhr ich mit meinem eigenen Auto über 17.000 Km und baute beim ersten Glatteis auch noch einen Unfall, wobei das Auto, ein BMW mit allen Schikanen komplett zerstört wurde. Von da an fuhr ich die Touren mit dem Auto des Kurierdienstchefs, welches er damals noch monatlich abbezahlte. Kurz vor Ende des Monats November 1996 ging er nach Italien, wo er seiner Aussage nach, Geld auf das Haus seiner Eltern aufnehmen würde und wir damit einen Transporter finanzieren würden und lukrativere Europatouren damit fahren könnten.

Er verschwand aber für immer, inklusive meines bis dahin erarbeiteten Lohnes und damit stand ich und die Sekretärin völlig ohne alles da und meine Verpflichtungen schienen mich aufzufressen.

Von einem Bekannten, der ein kleines Autohaus besaß, bekam ich einen alten BMW damit ich etwas zum fahren hatte, den ich abbezahlen sollte, wie ich konnte.

Dort lernte ich T. kennen, der mir den Vorschlag unterbreitete, das ich durch die telefonische Erinnerung säumiger Schuldner des Autohauses Geld verdienen könnte, in dem ich einen prozentualen Anteil erhalten würde. Da ich immer sehr schüchtern war fiel mir die Telefoniererei nicht leicht, aber die angerufenen Leute waren meistens freundlich und ich verdiente dabei gutes Geld.

Nach ein paar Tagen bat mich dieser T.  der das Büro des Autohauses leitete um einen Gefallen für den ich DM 200,- erhalten sollte. Ich sollte dafür einen Treuetest mit seiner Freundin durchführen. Den dafür nötigen Vorwand lieferte er mir in allen Einzelheiten, so das es auch für mich als schüchternen Menschen machbar war. So stand ich dann mit zitternden Knien vor der Türe der Frau und klingelte.

Als sie öffnete traute ich meinen Augen nicht. Vor mir stand eine Frau mit osteuropäischem Akzent, wie ich sie mir optisch in meinen wildesten Träumen kaum attraktiver hätte vorstellen können. Der Vorwand funktionierte gut und so bekam ich dann auch noch im Wohnzimmer einen Kaffee angeboten und wir unterhielten uns über alles Mögliche. Da sah ich plötzlich ein Foto auf dem sie vor einem Lamborghini im Wert von damals ca. DM 250000,- stand, worauf sie erklärte, das es sich dabei um das Auto ihres Freundes handelte. Im Laufe des Gesprächs wurde durch ihre andauernde Schwärmerei klar, das sie ihn nie und nimmer betrügen würde. Ich war dennoch total hingerissen von ihr und vergaß dabei praktisch schlagartig den Kummer wegen meiner Exfreundin.

Wieder zurück im Autohaus angekommen berichtete ich diesem T. , das es keinen Zweifel über ihre Treue zu ihm gäbe. Außerdem waren mir dann DM 200,- dafür zu viel aber da ich unbedingt Geld brauchte nahm ich DM 100,- . Dann klärte er mich darüber auf, das es für ihn besser wäre, wenn es nicht so wäre, da er verheiratet sei und die Affäre eigentlich beenden wolle, sie aber eine Asylbewerberin wäre und ihn unbedingt heiraten wolle. In meiner Situation war ich zwar die denkbar schlechteste Alternative für sie, aber insgeheim machte ich mir dennoch Hoffnungen, sie eines Tages eventuell doch an meines Seite zu haben, da wir uns sehr gut unterhielten und uns recht sympatisch fanden.

Außerdem fragte ich ihn dann nach dem Lamborghini und wie es möglich sei, in seinem Alter solch ein teures Auto zu besitzen? Er antwortete mir, er habe mit einem befreundeten Steuerberater zusammen Wohnblocks gebaut und verkauft und dabei sehr gut verdient. Er meinte außerdem, er überlege ins Ausland zu gehen und warte noch auf eine gute Idee. Ich erzählte ihm, das ein anderer Bekannter mir seit einem Jahr ständig telefonisch berichtete, wie toll es auf den Kanaren für ihn wäre und wie gut alles dort laufen würde.

Daraufhin machte T.  mir den Vorschlag, einmal hinzu fliegen und vor Ort abzuklären, ob es Sinn machen würde, dort zu investieren?

So flog ich Anfang 1996 für eine Woche auf diese Insel und traf meinen Bekannten in seiner Trike Vermietungsfirma. Er hatte die Idee, das Geschäft auf kleine Alkoholfläschchen ähnlich dem bekannten „Feigling“ auszuweiten um damit, seiner Meinung nach, gutes Geld zu verdienen. Den Vertrieb sollte ein Österreicher übernehmen, der meinem Empfinden nach nur ein extrem dummes Großmaul war und mit dem ich niemals warm werden würde, aber das sollte ja nicht unbedingt mein Problem sein.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland wurde gleich alles für meine schnell beschlossenen Umzug vorbereitet und T. bestellte auf seine Rechnung 10000 der Alkoholfläschchen sowie Reifen für die Trikes, die ich über einen anderen Bekannten zu einem Drittel des spanischen Preises besorgen konnte.

Dann fuhr ich mit voll bepacktem Auto über Cadiz mit der Fähre runter auf die Kanaren. Meine in Deutschland noch zu erledigenden „Kleinigkeiten“ wollte T.  mit meiner ausgestellten Vollmacht erledigen und dann nach kommen. Unten angekommen ging schon bald der Ärger mit diesem nichtsnutzigen österreichischen Schlägertyp los. Das einzige was er gut konnte war spanisch sprechen und darauf ruhte er sich aus und lies andere für sich arbeiten. Er kümmerte sich kaum um den vorher abgesprochenen Vertrieb der Alkoholfläschchen die zwischenzeitlich angekommen waren. Für mich sollte ja aber alles gut werden, wenn dieser T. dann endlich auch unten angekommen wäre, was er 2 Wochen später auch tat. Auf meine Frage, was er mit seiner Freundin gemacht hat, erwiderte er, er habe noch keine gute Idee.

Ich aber hatte Eine und konnte sie nicht mehr vergessen. Der damals noch anwesende Vorbesitzer der Firma hatte plötzlich nur noch eine Touristin im Kopf und schon bald meinte er, er würde gerne nach Deutschland gehen und diese dort heiraten und dabei würde das von ihm benötigte Geld gespart werden, was der Firma zugute käme.

Der noch laufende Kredit in Höhe von monatlich DM 5000,- würde vom dann als Manager eingesetzten T.  monatlich beglichen werden sowie mögliche Extrazahlungen. Fortan war dann täglich inklusive Wochenenden viele Stunden in dieser Firma beschäftigt und die vom Vorbesitzer angepriesenen Einnahmen waren viel zu hoch angegeben worden.

Meine Aufgabe bestand darin die Trikes in gutem Zustand zu halten und Mietinteressenten die Fahrzeuge zu erklären und bei einer Probefahrt mit ihnen festzustellen ob sie zum sicheren Fahren geeignet wären. Trotz aller Vorsicht gab es häufig kleinere Unfälle die wenn wieder eine Vordergabel verbogen war immer über DM 2000,- kosteten. Die Selbstbeteiligung der Kunden war nur DM 350,- .

Dann gab es für organisierte Triketouren, die wir für Reiseveranstalter ausrichteten neue Versicherungsbedingungen, die plötzlich viel teurer waren und die Touren damit nicht mehr durchgeführt werden konnten so das dieses Geld auch noch fehlte. Meine beiden Eigentumswohnungen in Deutschland waren zu der Zeit vermietet und plötzlich erreichte mich ein Brief von der Bank, worin stand, das seit 3 Monaten keine Zahlungen mehr eingegangen wären. Ich hatte inständig gehofft, das damit alles gut ging, aber statt dessen hatte ich nun das nächste Problem.

2 Tage später zog der Mieter aus und die in kurzer Zeit völlig verwahrloste Wohnung wurde von einem alten Bekannten wieder instand gesetzt und gleich wieder vermietet. Dieser neue Mieter war aber die größte Katastrophe. Er bezahlte wiederum nur 2 Monate pünktlich während er laut Klagen der Nachbarn oft Parties dort veranstaltete und nebenbei krummen Geschäften nach ging.

Diese Wohnung hatte über DM 150000,- gekostet, wovon bereits fast DM 100.000 bezahlt waren. Dennoch wurde sie schlussendlich zu einem Preis versteigert, bei dem ich noch einmal DM 12000,- zuzahlen sollte, und dann aber durch geschickte Verhandlungen einer Bekannten mit DM 1000,- sozusagen aus dem Schneider war.

Der bisherige Besitzer der Trike-firma entschloss sich dann seine Touristin zu heiraten und in Deutschland zu leben. Am Vorabend seines Abflugs hatte plötzlich der Österreicher noch eine Rechnung mit ihm offen, die mir zwar nicht einleuchtete, aber mit einer blutigen Lippe des Vorbesitzers endete, der am nächsten Morgen früh abflog. Er hatte uns völlig falsche Zahlen genannt und die Situation war nicht gut, was aber dem faulen Österreicher lange nicht das Recht gab, so zu handeln. Wo war ich nur gelandet? Die täglichen Einnahmen reichten gerade für ein Dach über dem Kopf und gerade so für die nötigen Nahrungsmittel. An meine feste Anstellung mit sozialer Absicherung war überhaupt nicht zu denken.

Eines Tages gab es plötzlich den überraschenden Besuch der Freundin von T. . Damals konnte man innerhalb Europas noch gut ohne Ausweise fliegen. Ihre Ankunft baute mich in dem ganzen Elend irgendwie wieder etwas auf. Sie machte sich im Büro der Firma so nützlich wie sie konnte. Für mich gab es nur arbeiten und schlafen.

Während dessen hatte ich kaum Bekannte und die wenigen Leute mit denen ich zu tun hatte, schienen alle komisch zu sein. T.  erzählte mir alle möglichen Geschichten, wer wieder was über mich verbreitet haben sollte und da er noch immer die einzige Vertrauensperson für mich war, glaubte ich ihm, obwohl er sich oft mit, für meinen Eindruck, sehr zwielichtigen Gestalten traf.

Auch war es sehr komisch, wie plötzlich seine Freundin aus dem Nichts aufgetaucht war und irgendwann auch genauso plötzlich wieder verschwand, weil sich die Ehefrau von T. ,  eine Tschechin als Gast angekündigt hatte. Als sie ankam war ich sehr verwundert, denn auch sie war eine wunderschöne Frau, die zwar menschlich bei weitem nicht so herzlich wie seine Freundin war aber dennoch total okay. Die Frage die ich mir stellte war, wie kam er tatsächlich früher an diese Frauen?

Von dem großen Geld war ja offensichtlich nichts mehr übrig, aber ich wollte auch nicht zu viel nachfragen und ihn nicht extra provozieren. Eines Tages hatte diese Tschechin ein wohl vergessenes und liegen gebliebenes Stück Unterwäsche der Freundin im Haus gefunden und es gab einen fürchterlichen Krach. Sie beruhigte sich dann wieder und verließ bald darauf die Insel wieder, um mit wieder beim sechsjährigen Sohn, von dem ich bis dahin auch nichts wusste zu sein.

Bald darauf stand die andere wieder da und alles nahm wie gewohnt mühsam seinen Lauf. Die mittlerweile ganz offensichtliche Unehrlichkeit dieses Mannes ging mir immer mehr auf die Nerven und ich fragte mich, womit er mich in Wirklichkeit an log oder betrog?

Mein mitgebrachtes Auto war zwischenzeitlich kaputt gegangen und verkauft worden und der Erlös ging, da es ja noch nicht bezahlt war in die Firma, die die Kosten bei meinem Bekannten beglich. Zudem war ein, von Anfang an dort beschäftigter, südafrikanischer Mechaniker ebenfalls heiss verliebt und war zur Heirat in seine Heimat verschwunden.

Eines Abends dann stand plötzlich dieser T. wutentbrannt mit seiner Freundin bei mir in der Wohnung und meinte er hätte sie mitgebracht, damit sie gleich bei mir bleiben könne. Mit Tränen in den Augen beteuerte sie aber, das es nicht so sei. Ich war völlig perplex und plötzlich fing T. wie eine Bestie an, sie zu schlagen. Er hatte sich in eine unglaubliche Wut hinein gesteigert und gab ihr am Ende mit seinem Cowboystiefel auch noch einen Karatekick ins Gesicht. Was konnte ich denn tun? Die blanke Angst hatte mich gepackt und ich hasste mich selbst, das ich ihm nicht das neben mir liegende Messer in den Rücken stach damit er ruhig war.

Am nächsten Tag beim deutschen Arzt dessen Rechnung in „bar“ beglichen wurde, stellte sich ein Jochbeinbruch bei ihr heraus. Ich fühlte mich total in der Falle bei ihm und hätte ihn, nur zur Sicherheit, am liebsten fast umgebracht. Seine Freundin war völlig tabu für mich und meine Sorgen und Ängste in diesem fürchterlichen Klima wurden unerträglich.

Irgendwie lernte ich dann, trotz meiner schlechten Verfassung und trotz meiner Schüchternheit, doch eine nette Touristin kennen, die sich gleich in mich verliebte. Nach ein paar aufregenden Urlaubstagen schrieb sie mir, nach ihrer Rückkehr nach Deutschland, fast täglich eine Karte oder einen Brief. Ich war leider nicht wirklich in sie verliebt, aber sie strengte sich so sehr an und so ergab ich mich meinem Schicksal und landete im Januar 1997 in Hamburg, wo sie mich abholte und wir ab da zusammen in einem kleinen Haus in einem Dorf namens Worpswede bei Bremen lebten.

Um ihr nicht extra auf der Tasche zu liegen, verkaufte ich für eine Firma in Süddeutschland Bildvisitenkarten. Trotz meiner extremen Schüchternheit konnte ich so viel verkaufen, das ich immerhin davon hätte leben können. Leider wurde ich auch von dieser Firma betrogen und bekam wieder kein Geld von den Verkäufen ab. Da ich keinerlei finanzielle Möglichkeiten hatte konnte ich mich auch nicht rechtlich wehren.

Trotz großer Anstrengungen wurde das Verhältnis zu dieser Freundin immer schwieriger, da sie spürte, das ich sie nicht wirklich liebte, obwohl sie sich sehr anstrengte, konnten wir einfach nicht mehr so weiter machen und ich bin einfach kein brauchbarer Lügner, weshalb wir uns schnell trennen wollten.

So blieb mir wieder nichts anderes übrig als wohl oder übel wieder diesen T. auf Lanzarote um Rat zu fragen, ob er noch eine Idee hätte? Der meinte gleich, er hätte heraus gefunden, dass man mit attraktiven, besonders sportlich wirkenden Autos aus Deutschland da unten gutes Geld verdienen konnte, was mir auch auf Grund anderer Hinweise aus anderen Richtungen gut einleuchtete.

Er meinte deshalb, sein Vater in Süddeutschland hätte noch einen alten BMW dort stehen, der als Anfang gut geeignet wäre. Außerdem sei jemand anderes in Deutschland der ein weiteres Auto mit brächte. So fuhr ich mit dem Zug von Bremen nach Süddeutschland in den Schwarzwald und fuhr diesen alten, aber extrem langweiligen 3er BMW nach Hamburg zum Hafen, von wo aus er auf die Kanaren verschifft wurde.

Auf meine Frage, womit ich ein weiteres Auto bezahlen solle, meinte er, er würde mir Geld schicken. Auf die weitere Frage wo er denn das Geld plötzlich her hätte, antwortete er, dass das Ostergeschäft mit den Trikes ganz gut gelaufen wäre, was mich zwar überraschte, aber plausibel klang.

Ich fand schnell einen passenden weiteren BMW in rot mit allen Schikanen für wenig Geld. Dennoch beliefen sich die Kosten für das Auto inklusive Fahrt auf über DM 4000,-. Das bedeutete das das Auto inklusive Ummeldung, Steuern und kanarischer Anmeldung ca. DM 6000,- kosten würde und voraussichtlich mindestens DM 10000 einbringen würde.

Mit neuem Mut machte ich mich mit diesem BMW auf den Weg durch Frankreich, Spanien nach Cadiz und dort auf die Fähre auf die Kanaren. Als ich unten ankam war die Überraschung umso erschreckender, denn T.  teilte mir plötzlich eiskalt mit, er habe das Geld tatsächlich nur ausgeliehen, aber alles käme in Ordnung. Auf meine Frage, wer ihm denn Geld geliehen hätte, meinte er nur, das diejenigen es nicht gewusst hätten, da er es von alten Kreditkartenkundenkonten abgebucht hätte. Diesen Leuten hätte er jeweils einen Brief geschrieben das die Abbuchung in Höhe von umgerechnet DM 5000,- versehentlich geschah und er um Übermittlung der Kontodaten zur Rücküberweisung des Geldes bat.

Ich war total entsetzt das er mich in solche miesen Geschäfte mit hinein gezogen hatte, aber er meinte ich solle mich beruhigen, da nach dem Verkauf des BMW alles wieder in Ordnung wäre und er ja auch nicht anders zaubern hätte können.

Ab diesem Tag konnte ich kaum noch schlafen, bis ich übergangslos plötzlich trotz stundenlangem Schlaf kaum noch auf die Beine kam.

Später kam mir zu Ohren, das ich ab dem Tag meiner Ankunft jeden morgen einen, mit Beruhigungsmittel präparierten Kaffee bekam, da auch Gebäck immer dazu schon da war, weshalb ich immer eifrig trank und immer müde war.

Der Österreicher war, mit Pferdeschwanz und Seeräuberkopftuch, damit beschäftigt die Papiere für den Verkauf der Autos zu besorgen. Ich war völlig verzweifelt und wusste vor lauter Sorgen nicht mehr ein noch aus. Ich sprach so gut wie kein Spanisch, hatte kein Geld und auch keine Ideen mehr, wo ich hätte hin gehen, oder was ich hätte tun können.

Die Freundin von T.  war zwischenzeitlich auch noch dazu schwanger und lebte irgendwo in Deutschland und seine Ehefrau lebte mit Sohn mittlerweile fest auf der Insel. Von T. hatte ich eine Liste mit den auf Geld für die falschen Abbuchungen wartenden Leuten aus Deutschland erhalten, denen ich, wenn sie anriefen, mitteilen sollte, das er sich bei ihnen melde, was aber nie tat.

Dann waren endlich alle Papiere für mein mitgebrachtes Auto vollständig und wie ein Wunder wurde es am ersten Tag an dem es zum Verkauf vor der Firma stand für umgerechnet DM 12000,- verkauft. Jedoch konnte man gar nicht so schnell schauen wie das Geld für alle möglichen zu begleichenden Rechnungen wieder weg war und wir damit auf den Verkauf der anderen beiden Autos, der sich aber mangels Interessenten hinzog, warten mussten, um das von den Kreditkarten abgebuchte Geld zurück zu bezahlen.

Da nun absolut kein Geld mehr für eine Wohnung für mich da war, schlief ich seit meiner Ankunft auf der Insel in der Garage der Firma, wo es auch ein kleines Bad gab. Ebenso war während meiner Abwesenheit in Deutschland ein weiterer italienischer krimineller Typ von den „Hells Angels“ in der Firma als Mechaniker angestellt worden.

Ausgerechnet diesem gewalttätigen Verrückten fehlte plötzlich sein Geldbeutel . Da ich ja notgedrungen in der Firma schlief verdächtigte er mich des Diebstahls. Er wollte gerade anfangen mich dafür zu verprügeln, als T. als Retter dazwischen ging und ihn beruhigte. Bis heute bin ich davon überzeugt, das T. diesen Geldbeutel verschwinden lies. Ich war völlig arglos in der absoluten Hölle gelandet und war völlig am Ende.

Dann kam T.  auf mich zu und meinte er würde genug haben und wolle schnellstens auf die Bahamas abhauen. Er hätte eine gute Idee, wie wir das Geld dafür besorgen würden und ob ich für die Hälfte, der genügend großen Summe, Geschäftsführer werden würde?

Ich sagte ihm das ich überhaupt nicht wissen möchte, was er im Schilde führt, keine krummen Geschäfte mitmache und wie sehr ich von ihm enttäuscht war.

Darauf meinte er nur wortwörtlich, dann müsse ich in Zukunft die Augen zu machen und weg schauen, was passieren würde und er würde den Österreicher fragen, der sicher mitmachen würde.

Ich war völlig in Panik, konnte aber nichts tun.

Ein paar Tage später gingen beide zusammen dann zum Notar und als sie zurück kamen machten sie sich gleich an der Kreditkarten-Maschine zu schaffen. Ich lag mit meiner Vermutung richtig.

Die langen Wochen vorher hatte er genau abgecheckt und getestet, wie lange es dauerte bis sich die Leute wegen der falschen Abbuchungen beschwerten und nun ging es richtig los.

Ich konnte, auch wegen der verabreichten Beruhigungsmittel kaum noch einen klaren Gedanken fassen und sah aus der Ferne zu, wie nun alles völlig zerstört wurde und gar keine Hoffnung mehr bestand.

Im Zustand völliger Panik meinte T. wir hätten uns einmal einen Tag Pause verdient und er hätte für einen Tag ein Boot angemietet, wozu ich aber bei der finanziellen Lage der Firma nur den Kopf schütteln konnte.

Ich hatte auch alles andere, als Lust zum Angeln aber er überredete mich, in der Mittagspause dann doch dazu zu steigen und mit raus zu fahren.

Monate später erzählte mir der Österreicher während eines zufälligen Treffens, das er damals den Auftrag hatte, mich zu ertränken, damit es so aussähe als wäre ich mit dem ganzen, abgebuchten Geld abgehauen, aber er hätte es nicht über sein Herz gebracht. Ich hatte richtig gehört: Er hatte den Auftrag mich umzubringen. Nach eineinhalb Jahren loyaler Unterstützung und dauerhaft 7 Tage Wochen.

Kurze Zeit später funktionierte dann aber die Kreditkarten-Maschine nicht mehr. Die Bank hatte sich über die vielen Eingänge gewundert und Kunden hatten sie auf Nachfrage der Bank informiert, dass unrechtmäßig Geld abgebucht war.

Nach meiner Rückkehr aus Deutschland mit dem BMW hatte T. mir erklärt, das wir, zusätzlich zu den lukrativen Autos, auch Häuser über das damals 1997 noch nicht sehr verbreitete Internet, verkaufen könnten, was mir als gutes Geschäft auch einleuchtete.

Dafür sollte ich dringend lernen wie man Fotos einscannt, die dann auf Webseiten gezeigt wurden.

Der Bank erzählte T. nach der Sperrung das die Abbuchungen auf Grund von Time- sharing-Verträgen vorgenommen wurden, auf denen die Unterschriften der Käufer drauf waren.

Diese Unterschriften hatte er von alten Belegen abgescannt und in die fingierten Verträge eingefügt, die er der Bank als Beweis seiner Richtigkeit vorlegte.

Kurz darauf wurde er verhaftet. Obwohl es klar war, das es soweit kommen musste, machten alle ein betroffenes Gesicht. Zu der Zeit war meine frühere Freundin aus Deutschland für einige Tage zu Besuch und ich verbrachte die Nächte bei ihr in einer Apartmentanlage.
Kurzentschlossen fand ich dort nach der Verhaftung von T. immerhin eine schlecht bezahlte Anstellung als Hausmeister und ebenso, auch nach Abreise meiner Exfreundin, ein Dach über dem Kopf. 

Der noch nicht verkaufte zweite BMW diente mir zwischenzeitlich als fahrbaren Untersatz, den ich aber bald darauf nach einem Anruf aus dem Gefängnis von T. sofort abgeben sollte.

Um auf dem Laufenden gehalten zu werden traf ich öfters den Anwalt von T.  der mir irgendwann mitteilte das ich zu einer Vernehmung mitkommen solle. Bei dieser Vernehmung bei der ich zunächst annahm als Zeuge aussagen zu müssen, wurde mir plötzlich mitgeteilt, das ich als Verdächtiger ja auch einen Anwalt bräuchte. Ich fiel aus allen Wolken, aber tatsächlich war ich plötzlich zusätzlich zu allem auch noch Angeklagter.

Einige Monate später bekam ich einen Brief in dem ich erfuhr, das der zuständige Staatsanwalt 6 Jahre Gefängnis für meine Mittäterschaft fordere. Das konnte doch gar nicht sein. Ich war über eine Ewigkeit in der Hölle mit diesen Leuten gefangen und nun sollte ich auch noch dafür büßen?

Lange Zeit machte mir die Geschichte furchtbar zu schaffen. Ich führte noch mehr wie zuvor schon, ein, für normale menschliche Verhältnisse, extrem ehrliches Leben, auch um vielleicht für den Notfall, wenn möglich, wenigstens genügend Zeugen und Material zu sammeln, welches meine Ehrlichkeit belegt.

Diese beschriebenen Vorfälle geschahen zwischen 09/1995 bis zum Ende des Jahres 1997.

Letztes Jahr, am Freitag den 18.Mai 2009 wollte ich, völlig unbedarft, bevor ich den Tag am Famara Strand verbringen wollte, meine erneuerte,  spanische „Residenzia“ bei der National-Polizei abholen. Plötzlich aber steckte ich in Handschellen und kam für 9 Tage ins Gefängnis.
Die Begründung war, dass ich bei einer im Jahre 2005 angesetzten Verhandlung nicht anwesend war, von der ich aber, trotz immer korrekt vorliegender Adresse, nicht informiert war und nichts davon wusste.

Mit Hilfe eines Anwalts wurde ich nach ewig langen 9 Tagen wieder entlassen und sollte, auf freiem Fuß, bis zum 30. September zur endgültigen Verhandlung warten.

Schon seit Anfang 2006 war ich aber wegen schwerster Depressionen mit Suizidgedanken bereits krank geschrieben und wurde durch dieses Erlebnis der Gefangenschaft erst recht völlig depressiv und panisch.

Da ich am 30. September 2009, dem mitgeteilten Termin der Verhandlung, dann bereits einige Wochen in Deutschland zur Valium-Entwöhnung in einer psychiatrischen Klinik war, wurde die Verhandlung bis zu meiner Genesung verschoben.  Mitte Oktober 2009 hat man mich dann mit einem Attest mit der Bitte um einen möglichst kurzfristigen Termin für eine Verhandlung entlassen, da meine Gedanken während der Therapie, sich nur um diese Verhandlung drehen.
Bisher steht jedoch kein neuer Termin für diese Verhandlung fest und meine Angst davor, unschuldig und eigentlich selbst eher als Opfer im Gefängnis zu landen, wird von Tag zu Tag immer unerträglicher.

Ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen und ich vegetiere seit dem nur noch wie ein Zombie dahin, weil sich alles so anfühlt, als lohnt es sich nicht mehr.

(geschrieben 20.01.2010)

Im November 2010 erhielt ich von meinem Anwalt die Nachricht, dass alles erledigt und überstanden sei.

Geschützt: 19.10.2018 Existenz- und Sterbensangst

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19.10.2018 was habt Ihr heute interessantes erlebt?

Gibt es hier jemand, der mir sagen und auch erklären kann,

was er heute ganz besonders positives, neues, Interessantes erlebt hat?

Ich meine nicht etwas was man sich immer so besonders schön und toll redet, wie wenn z.B. eine Blume geblüht hat oder zum x. Mal den gleichen Witz, oder was es zu essen gegeben hat, das ist nicht spannend und nichts, wofür es sich lohnt extra lange zu leben.

Haben die normalen Leute echt nichts erlebt, was ihnen danach wirklich fehlt? Wie kann es sein, dass sich alle um Dinge kümmern, die mich ganz ehrlich kein bisschen interessieren würden.

Wenn jemand heute viel Geld verdient hat, ist das zwar auch ganz nett, aber ich wüsste dennoch 1000 Dinge, die mir noch mehr Spass machen würden, als jeden Tag mehr Geld zu zählen.

Wer hat denn zuletzt etwas wirklich richtig spannendes und Neues zusammen mit wenigstens einem anderen Menschen, ausserhalb von zuhause, erlebt? Etwas, was möglichst auch nichts extra kostet und keinen extra Müll, Belästigung oder Schaden produziert.

Warum habe ich die ganze Zeit das Gefühl dass ich wirklich daneben ticke und auch überhaupt keinen anderen habe, der mich und was mich wirklich umtreibt, versteht? Das kommt daher, dass ja auch fast nie jemand dabei war.

Die normalen Leute sind immer nur da, wo möglichst alle anderen, ihrem Gefühl nach normalen Leute, auch sind. Dann sind sie froh und fühlen sich sicher und fallen nicht auf.
Bei mir ist das genau anders herum. Sobald jemand schaut, kann ich nicht mehr ich sein und bin die ganze Zeit vorsichtig..

Andere sind zwar auch alles andere als sich selbst, aber sie haben den Vorteil, dass es ihnen nicht bewusst ist, dass sie nur spielen und jeder denkt, dass er wohl schon richtig denkt und spielt, weil ja die meisten anderen auch so denken und spielen.

 

18.10.2018 Geschäft mit Plastikmüll, Öl und Diesel

Geschäft mit Plastikmüll, Öl und Diesel

Lanzarote wäre ein optimaler Ort, wo man aus dem anfallenden Plastikmüll Öl und Diesel produzieren und moralisch vertretbar gut Geld verdienen könnte.
Man würde mit dem Aufräumen der Insel richtig Geld verdienen.
Man bräuchte eine Pyrolyse- und eine Destillationsanlage.
http://www.wastetireoil.com/ zum Beispiel

Material und Anlagekosten ohne Lohnkosten für den Aufbau = ca. 120.000,- €
für eine Anlage für die Verarbeitung von 6 Tonnen Plastikmüll pro Tag.

Aus diesen 6 Tonnen würde man ca. 5000 Liter Öl und Diesel pro Tag = 60000 Liter / Monat, gewinnen.

Bei der Verarbeitung von Autoreifen gewinnt man aus einer Tonne Reifen ca. 450 KG Öl und 150 KG Stahl .
Geschätzte Investitionskosten = 250.000 – max. € 400.000,-

Wer kennt sich mit sowas aber richtig aus und könnte alles berechnen und umsetzen und auch bezahlen?

Jetzt bin ich aber völlig abgeschweift, aber so ist es meistens. Als gutes Mitglied der Gesellschaft versuche ich immer möglichst effektiv und effizient, möglichst gute und viele brauchbare Ideen abzuliefern und zu teilen. Ich spiele den Hermann, den ich glaube, den man mögen könnte.

Was mich wirklich, aber wirklich interessieren würde, frage ich wahrscheinlich aber doch niemanden. Deshalb kennt mich auch kaum jemand wirklich. Eigentlich bin ich ganz anders …

Nur ein paar Leute, die mich wirklich lange genug um sich hatten kennen mich und meine wirklichen Interessen ein klein wenig.

18.10.2018 Schöne romantische Erinnerungen?

Schöne romantische Erinnerungen?

was mich schon länger einmal interessiert hätte ist, ob andere auch ihre schönsten, romantischsten, heißesten Momente, so ähnlich wie eigene Trophäen in ihren Erinnerungen gesammelt haben?
An welchen Orten hatte man wie schöne erotisch- romantische Erlebnisse?
Bei mir war es auf jeden Fall immer so, dass ich möglichst nur Orte aufgesucht habe, an welchen es die Möglichkeit für ein erotisch – romantisches Abenteuer möglichst mit meiner geliebten Frau oder Lebensgefährtin gab. Ein Tag ohne gemeinsames neues Lusterlebnis an einem neuen Ort, war immer wie ein verlorener Tag. Ein Tag mit neuer, aufregender Erfahrung, mit neuem Kick war immer ein gewonnener Tag.
So, wie für andere Menschen das zählen von Geld oder mehr Umsatz und mehr ausgeben und bezahlen können, sich als Erfolgserlebnis anfühlt, so habe ich meine Erfolgserlebnisse in Form von schönen Erinnerungen an Plätze und Situationen gesammelt.

Ich glaube, damit eine Beziehung nicht schnell extrem langweilig wird, müssen beide Partner zusammen sehr kreativ sein. Das einzige, was für beide wirklich wichtig ist und von niemand anderem, auch nicht gegen Bezahlung so gut erledigt werden kann, ist sich gegenseitig richtig gut zu tun.
Jedes Erlebnis, jeder Ort und jeder mensch ist immer nur beim ersten Treffen oder Kennenlernen 100% neu und interessant und alles was man einmal erlebt hat und gleich wie immer wiederholt, nutzt sich exponentiell immer schneller immer mehr ab. Bis es einem zu langweilig und lästig wird.
Es lohnt sich dann einfach nicht mehr sich noch extra dafür zu bewegen und zu bemühen.
Vergleichbar damit, wie wenn man sein neues Auto zum ersten Mal fährt, was nach einer Woche immer noch nett ist, aber halt kein Vergleich mit der ersten Fahrt damit.
Zum Thema Beziehungen werde ich aber noch viel mehr und viel eindeutiger, am besten nur mit Passwort zugänglich, schreiben müssen.

 

18.10.2018 In meiner Welt

In meiner Welt

ginge das alles anders herum und deshalb auch spielend statt stressig und destruktiv.

Werbung wäre ein automatisches Geschenk. Man würde gute Dinge und Dienstleistungen einfach so, weil es das beste ist, einfach weiter erzählen. Und man würde die paar verbliebenen, weniger guten Dinge nach und nach loswerden oder verbessern.
Man könnte sich ehrlich auf die Empfehlung der anderen verlassen und wüsste immer, dass man sich darauf verlassen kann, weil es sich nicht lohnt, für etwas zu lügen.

Wenn ich ehrlich bin, dann suche ich eigentlich nur total verzweifelt nach einer Möglichkeit, wie ich mit dem was ich kann und weiß, noch einmal ein wenig Luft, vor allem auch finanziell Luft, zu bekommen.
Meine Zukunfts-, Lebens-, Todes- oder Sterbe- Ängste wurden im Verlauf der letzten paar Jahre immer stärker, grösser und von außen unübersichtlicher und von innen dafür übersichtlicher.
Meine Reserven aller Arten wurden immer kleiner und weniger.

Es schien, als würde ich immer schneller immer noch weniger werden und noch kränker werden.
Anfang 2011 hatte ich einmal 69 Kilo gewogen. Anfang 2012 schon nur noch 62 Kg. Anfang 2013 nur noch 57 Kg, dann Anfang 2016 bei 54 kg zurück nach Lanzarote und vor wenigen Monaten waren es noch 51 Kg bei 1,83m . Seit dem habe ich mich nicht mehr getraut mich zu wiegen.

Ich bin jedenfalls nur noch ein Gerippe aus Haut und Knochen. Alles, alle Reserven und Ersparnisse, bis auf einige, bald wertlose Silbermünzen sind total aufgebraucht. Meine Kleidung besteht noch aus 3 alten, viel zu großen Hosen, eine kurze Hose, 3 paar alte Schuhe, 2 alte Jacken, mehrere T-shirts und ein paar alte Socken und U-Hosen. Ich benutze ein geliehenes I-Phone 6 und einen Opel Corsa zum fahren und habe noch ein altes längst viel zu langsames Laptop.
Wohnen können wir beide hier “barmherziger-weise” in einem genial ruhig und abgelegenen Haus von eine Bekannten, die selbst in Schwierigkeiten ist, mit 2 Apartments bei wenig Miete. Deshalb fühle ich mich auch besonders mies, nachdem ich leider nicht mehr genug verdiente und es auch absolut nichts mehr zum Einsparen gab, um alles nötige bezahlen zu können.
Da ich weiß in welchen finanziellen Schwierigkeiten die Besitzerin des Hauses ist, in welchem wir wohnen, ist es mir doppelt peinich und ich fühle mich doppelt schäbig, ihr noch nicht einmal mit dem bisschen Miete zuverlässig helfen zu können.
Ich würde ihr so gerne auch ein wenig extra Luft verschaffen, indem ich ihr die fehlenden 2 oder gar 3 Mieten und eine weitere im voraus überweisen könnte. Damit ich wieder halbwegs ordentlich und seriös aus der Wäsche schauen würde bräuchte ich ein paar neue Kleidungsstücke. Zum Arbeiten ein neues Laptop. Nicht wieder das aller-billigste, welches von Anfang an schon für alles 3 x so lange wie normal braucht.
Das bedeutet, damit ich wieder einmal genug Luft zum Durchatmen hätte bräuchte ich einmal ca. € 3000,- . Für die Umsetzung einer Idee wären 2 x 1500,- € für 2 gute Elektrofahrräder auch noch sehr hilfreich.

Was ich, außer als Spende oder als Kredit dafür anbieten kann ist eine schöne Werbeseite, auf der Webseite meines guten Freundes www.vista-lanzarote.com . Diese Werbung kann momentan theoretisch von ca. 8000 Seitenbesuchern monatlich gesehen werden. Eine Werbung auf dieser Seite bringt eventuell viel mehr, wie eine kleine “Spende”.

Auf dieser Webseite sind auch noch andere Angebote und Ideen von mir beschrieben, die alle gut durchdacht sind und mehr als fair gut funktionieren könnten.

 

 

18.10.2018 Gedanken und Erkenntnisse zu Langeweile und Geschäften

18.10.2018 Gedanken und Erkenntnisse ….

 

Langeweile

Ich weiß nicht, wie es Euch wirklich geht? Aber diese wahnsinnige Langeweile macht mich wahnsinnig.

 

Gäbe es im Jahr 2018 bei der heutigen Technik die Notwendigkeit für Verkäufer?

Gestern habe ich mir auf Empfehlung einer guten Freundin, die mein Problem mit “Verkaufen” kennt, ein Webinar zu diesem Thema angesehen. Von Jemandem der mir aus Facebook selbst schon bekannt ist, und welche die Freundin persönlich kennt. Ich war neugierig, wie jemand den man kennt, sein Wissen verkauft und den Leuten Lust auf mehr machen würde.
Nach wenigen Minuten aber war mein Interesse und die Hoffnung darauf etwas neues, was ich noch nicht kenne und noch nicht als ungeeignet für mein Problem halte, wieder verschwunden. Auf mich wirkte es einfach zu einfach und viel zu basic. Dazu gleich anfangs mit Bitte um Entschuldigung wegen nicht ausgeheilter Erkältung, war auch sehr demotivierend. Ich bin selbst schon krank genug und wenn ich nur eine Erkältung hätte, wäre ich der glücklichste Mensch.
Mir schien es, als wäre sie selbst sehr unsicher und nicht wirklich überzeugt, von dem was sie da redet und anbietet. Es hat für mich zu langweilig gestartet.

Meine Meinung zu verkaufen wird sich aber so oder so in diesem Leben bei mir nicht mehr ändern.

Gäbe es im Jahr 2018 bei der heutigen Technik die Notwendigkeit für Verkäufer?
Wenn wir in einer ehrlichen Welt mit ehrlichen Menschen leben würden, wäre verkaufen das allerletzte, was jemand extra lernen müsste.
Man würde die Dinge und Menschen nutzen, die sich wirklich lohnen und die einen Vorteil bringen und nicht die, welche das meiste Geld einbringen.

Man würde ganz normal und logisch alles mehr fördern, was etwas verbessert und man würde möglichst verhindern Dinge zu tun, die etwas verschlechtern und verkomplizieren.

Der Anteil an wirklich blöden Arbeiten wäre automatisch nach kurzer Zeit verschwindend gering. Man würde mit allem viel bedächtiger umgehen, weil es sich lohnen würde alles was man kann und was man gut macht und was man hat, möglichst effizient zu teilen.

Aber ….. statt dessen muss man versuchen zu lernen, wie man noch mehr und noch dümmere findet, die irgend einen neuen, noch grösseren Unsinn auch noch kaufen, wenn man den Mist nur geschickt genug anbietet und bewirbt.

Ganz gleich, wie unnütz, unsinnig oder gar schädlich etwas ist, wenn es Geld bringt, wird es wenn möglich gemacht.

Das besagte Webinar habe ich jedenfalls nach wenigen Minuten unterbrochen. Ich wollte dann noch etwas weiter vorspulen, aber es blieb dann hängen und ganz von vorne nochmal alles anzusehen, dafür habe ich einfach nicht den Nerv und nicht die Zeit. So werde ich wohl den Clou dahinter, wie man “Kalt – Akquise“ am besten und einfachsten hin bekommt” nun doch nicht erfahren.

Im Laufe der vergangenen über 30 Jahre, habe ich so viele schlechte Geschäfte und Geschäftemacher erlebt, so viele extra Verkaufsveranstaltungen mit so vielen hoffnungsvollen Verkäufern, die alle versuchten irgend einen weiteren Unsinn, der einem oder auf jeden Fall mir, irgendwie peinlich war, meinen Bekannten anzubieten.

Ich habe mich immer gefragt, ist das auch noch nötig gewesen?
War es nicht. Das allermeiste was man mir gezeigt und angeboten hat, hätte ich selbst nie im Leben gemacht oder gebraucht. Der Aufwand, extra das Geld dafür zu verdienen um so einen verschwindend geringen Vorteil zu bekommen, stand für mich meistens in keinem interessanten Verhältnis. Ich würde nie im leben 80 € nur für eine Flasche Wein bezahlen. Ganz sicher nicht. Egal wie reich ich wäre nicht.

Etwas extra anzubieten und zu verkaufen, wovon man genau weiß, dass niemand es wirklich braucht und es nur angeboten wird um damit möglichst viel Geld zu verdienen, ist für mich so eklig und unehrlich, dass mir fast übel davon wird. Dinge die etwas nützen und die man wirklich braucht werden auch ohne Werbung gekauft. Es spricht sich von alleine herum, was besonders gut und was auch nicht besser ist.

Aber ich muss die ganze Zeit versuchen so zu spielen, als fände ich das ganze gespielte Theater ganz normal. Ganz normal auch, dass alles statt immer einfacher, immer schwieriger und teurer wird.
Obwohl alles auf dem anderen, was ja auch schon funktionierte, teilweise vor 40 Jahre schon 15 Jahre lang, statt nur noch 2 oder 3 Jahre.

Die einzige Lösung wäre, dass man, damit meine ich alle, auf einen Schlag verstehen, was geschehen würde, wenn sie aufhören Rechnungen zu schreiben und alles einfach “so” machen. Am Auto oder am Haus ist eine Kasse, wo jeder das rein stecken könnte, was er denkt, was es ihm wert war. Ohne extra Rechnung. Jeder könnte so viel geben, wie er kann. Er könnte sich auch handwerklich betätigen und das Haus oder die überlassene Wohnung helfen renovieren. Sein Urlaub wäre damit automatisch viel, viel billiger. Die freien Zeiten wären zumindest genutzt von Leuten, die sich einbringen und etwas verbessern oder bezahlen, statt dass etwas nutz- und sinnlos leer steht und im Laufe der Zeit wegen gar nichts komplett kaputt geht.

 

Geben ist seeliger denn Nehmen!

Jemandem etwas zu geben macht, dass wir uns besser fühlen.
Jemandem etwas zu nehmen macht, dass wir uns rechtfertigen müssen,
warum es richtig ist, dass wir es nehmen.
In dieser Zeit hätte man auch gleich besser mehr geben können, dann hätten beide Seiten das doppelte davon gehabt.

Wenn man jemandem etwas verkauft, fühlt sich kurzzeitig vielleicht das Ego gut. Man hat aber nie Ruhe und muss sofort weiter machen um möglichst viele weitere Käufer, Dumme oder Opfer zu finden, weil man selbst auch den ganzen Tag als Dummes Opfer ausgenommen wird und jeder andere auch gerne mehr Vorsprung, in Form von mehr Geld, hätte.
Man muss den Leuten ständig versuchen ein Problem einzureden, welches man für sie lukrativer und besser lösen würde. Damit man beim Geldkreislauf um das Leben dabei sein darf.
Das wiederholt sich die ganze Zeit bei jedem einzelnen, bis er alt und tot ist.

Seit aber alle fast alles haben wird es immer noch absurder. Die hälfte der Zeit und Ressourcen wird bald vernichtet, um Käufer Hoffnung auf die beste Strategie, wie sie Käufer finden, zu verkaufen.
Ein Restaurant könnte genauso gut seiner Bedienung das doppelte Gehalt als Provision zahlen. Diese Bedienung würde sich, nur um diese lohnende Arbeit zu behalten 3 x mehr und freundlicher anstrengen, dass die Gäste wieder kommen, wie das egal welche Werbung schaffen könnte.

Auf jeden Fall weiss ich jetzt immer noch nicht, wie ich lernen und üben könnte, wie ich meine Mitmenschen noch dümmer verkaufen könnte, damit ich möglichst wieder viel mehr verdienen kann.
Ich weiss, dass das alle machen (müssen) und alle spielen ihre Rolle so gut wie möglich. Das Spielen ihrer Rolle ist so aufwändig, dass sie sich selbst so darauf konzentrieren müssen, dass sie gar nicht merken, wie alle anderen auch nur Theater spielen um an Geld zu kommen. Für unterbewusste Zeichen haben sie keine Kapazitäten frei, dafür sind sie mit viel zu vielen Ablenkungen beschäftigt.

Geschäfte machen ist auch ein wenig sowas wie ein Komplott. Jeder hofft, dass er die meisten Vorteile hat oder zumindest dass alles gut (weiter) geht. So lange sich alle einige sind ist alles positiv. Sobald es Probleme gibt, kommen neue Leichenfledderer dazu. Anwälte und Juristen reiben sich die Finger nach solchen Problemen. Die nehmen dann gleich erstmal das meiste, was noch übrig ist als Honorar und der große Looser darf dann am Ende diese Schmarotzerei auch noch für beide zahlen.

 

 

16.10.2018 Mr. Aburrido

16.10.2018 Mr. Aburrido könnte jeden Tag Bücher füllen.

Den ganzen Tag möglichst un-abgelenkt zu denken, holt ganz schön viel zu Tage, was man selbst kaum noch versteht.

Wie sollte das ein normal abgelenkter Mensch dann jemals wirklich verstehen, wenn er nichts mehr selbst erlebt?

 

Mr. Aburrido dachte sich: „Wir sind die ganze Zeit entweder am kaputte Dinge reparieren oder am VorSorgen.

Für die Zeit, wenn wieder etwas extra kaputt gegangen ist. Dabei ist so auffällig dass man die ganze Zeit immer mehr nur noch Dinge repariert und versucht zu verbessern, wo es längst kein Problem mehr geben dürfte.

Eine Waschmaschine hat vor 40 Jahren schon funktioniert und zwar mindestens 15 Jahre lang.

Wie kann es sein dass man 40 Jahre später immer noch oder nicht mehr in der Lage ist, eine so einfache Maschine mit mindestens solch einer Lebensdauer zu fabrizieren, damit man einfach auch mal seine Ruhe hat? Da stimmt doch etwas nicht.

Warum hält und reicht ein Auto nicht mindestens 25 Jahre?  Bei der heutigen Technik?
Kein Mensch hat diese ganze Technik wirklich gebraucht.
Es hat uns gereicht, wenn der Kumpel am Samstag den Motor repariert hat.
Mit normalem Werkzeug!!!
Warum kaufen wir so eine Scheisse?

Mit jedem Kauf kaufen wir uns selbst mehr kaputt.
Das ganze Theater ist so unsinnig!
Mir kommt es so vor als lebe ich in einem Ort, welcher das Zeug zu einem Paradies hat, aber auf Alcatraz. „

 

dann fiel ihm noch eine andere Idee ein, die sich als lohnend erweisen könnte, aber das wird noch nicht verraten.

Seine morgendliche Philosophiererei musste er unterbrechen und dafür extra aus dem Dorf fahren.

Dabei hat er schon auf dem Hinweg den ersten Weiterlesen

Vor lauter Langeweile …. Mr. Aburrido seit 2009

Anfang 2009 ist Mr. Aburrido durch einen Zufall

auf einer Webseite mit zunächst komisch klingenden, aber interessanten Themen gelandet.

Plötzlich hatte er bei einem Video über unser Geldsystem sowas ähnliches wie eine richtige Erleuchtung.

Es war ungefähr vergleichbar mit dem Gefühl bei der Entdeckung als Kind, dass das Christkind eine Lüge und Erfindung der anderen war.

Mit einem Mal war ihm alles klar.
Wo ist das ganze Geld immer?
Bei wem haben alle immer Schulden?
Wo kommt das ewige Problem mit dem Geld wirklich her?

Im Laufe der Zeit hat er dann auch immer noch abstrusere Dinge gesehen und immer schneller immer mehr Zusammenhänge verstanden.
Er war aber trotz allem zu menschenscheu und zu brav oder vielleicht auch feige und wäre nie ein richtiger Aktivist geworden.
Eine Unterhaltung mit „normalen“ Leute, die ihm vorher schon schwer fiel, wurde durch diese viele neue Information oder Wissen, dann aber fast unmöglich.

Plato Wissen

Und so quält sich Mr. Aburrido nun seit fast einem Jahrzehnt und verausgabt sich, wird immer dünner und kränker.

Mit lauter Zukunftssorgen, Ärger über ignorante und arrogante, aber dumme Leute, und hat nun kaum noch Freude oder nur schon Interesse an irgend etwas, was auch noch mit Geld zu tun hat.

Hier ist eine Frau, welcher es ähnlich zu gehen scheint.

….
Mr. Aburrido muss aber leider auch weiterhin alles bezahlen und seine Gesundheit ist mittlerweile wirklich echt schlecht und damit auch die Möglichkeiten Geld, mit Arbeiten die Kraft benötigen, zu verdienen.

Hier ist eine Idee, und hier noch eine andere, wie und womit er noch motiviert etwas Geld verdienen wollte.

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